Aktualisiert 17.04.2013 16:07

Todesopfer in BostonDer 8-jährige Martin ist das jüngste Opfer

Martin Richard (8) hatte mit seiner Familie die Athleten beim Zieleinlauf am Boston Marathon bejubelt, als ihn die erste Bombe in den Tod riss.

von
kri

Martin Richard hatte mit seiner Familie auf dem Trottoir vor der Ziellinie die einlaufenden Athleten gefeiert. Dann explodierte die erste Bombe und tötete den 8-Jährigen.

Mutter und Schwester überlebten laut dem «Boston Globe» schwer verletzt. Die 6-jährige Schwester hat offenbar ein Bein verloren. Beide befinden sich noch im Spital, twittert CNN-Reporterin Nancy Chen. Sie stellte auch ein Bild ins Netz, das angeblich den kleinen Martin zeigt. Eine Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht.

Freunde der Familie versammelten sich am Montagabend in einem Restaurant im Stadtteil Dorchester. Der Vater, Bill Martin, ist dort eine bekannte Persönlichkeit.

Unter den bisher drei Todesopfern befindet sich auch eine Frau Mitte 20. Über das dritte Todesopfer ist zur Stunde noch nichts bekannt. 144 sollen verletzt worden sein, 17 von ihnen schwer. «In meinen 28 Jahren als Feuerwehrmann habe ich nie etwas Schlimmeres erlebt», sagte der Chef der Bezirksfeuerwehr 3, Ron Harrington gegenüber NBC News. «Es herrschte Chaos. Ich sah zwei Personen mit abgetrennten Armen, eine mit nur einem Bein, einen Schuh mit dem abgerissenen Fuss drin.»

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In einer früheren Version dieses Artikels stand, dass Martin Richards Vater als Läufer am Marathon teilgenommen hatte. Diese Information hat sich als falsch herausgestellt. Der Vater hatte den Marathon wie der Rest der Familie als Zuschauer besucht.

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