Aktualisiert 30.05.2006 08:41

Der Allzweckschuh für die Prostituierte von heute

Der Schuh fürs horizontale Gewerbe ist erfunden. Die Treter haben alles, was es braucht: GPS-Empfänger, TV-Monitor, schwindelerregend hohe Absätze und Notrufknopf.

Die Schuhe sind eine Idee der New Yorker US-Künstler 'Aphrodite Project'. Die Plateau-Schuhe sind mit einem GPS-Empfänger (Global Positioning System) und einem Notruf-Knopf ausgerüstet.

Ausserdem im Absatz eingebaut: Ein kleiner TV-Screen. Darauf können die käuflichen Damen besondere Dienste anpreisen, oder aber sich das Warten auf den nächsten Freier mit einem Film verkürzen.

Dank dem GPS wird der Standort einer Liebesarbeiterin via APRS (Automatic Position Reporting System) übertragen. Diese Technik für den Amateurfunk wurde Ende der 70er Jahre entwickelt. In den USA wird APRS unter anderem von der Feuerwehr und der Polizei genutzt.

Das sei nur gerecht, hiess es vom 'Aphrodite Project'. Denn Feuerwehrmänner, Polizisten und auch Prostituierte leben gefährlich. Zudem hätten sie gemein, dass sie dem Wohl der Gesellschaft dienten. Es sei ein Fortschritt, dass Prostituierte auf die gleiche Technik zugreifen könnten wie Feuerwehrleute und Polizisten.

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