Aktualisiert 11.08.2009 14:06

Vermisste KinderDer Bagger bleibt die letzte Hoffnung

Die laufenden Ausbaggerungen im Vierwaldstättersee sind vorerst die letzte Hoffnung auf der Suche nach den vermissten Kindern im Kanton Nidwalden. Die Suche mit der Unterwasserkamera hingegen wurde abgebrochen.

Die flächendeckende Suche mit einer Unterwasserkamera auf dem Seegrund im Mündungsbereich der Engelberger Aa ist am vergangenen Wochenende ergebnislos beendet worden, wie die Nidwaldner Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. Die Ausbaggerungen der Sedimentablagerungen werden aber fortgesetzt und dauern noch mehrere Wochen. Weitere Suchaktionen sind vorerst nicht vorgesehen. Sollten sich aber neue Erkenntnisse oder Hinweise ergeben, behält sich die Polizei vor, kurzfristig punktuelle Suchaktionen durchzuführen, wie es heisst. Das elfjährige Mädchen und der sechs Monate alte Knabe werden seit dem Abend des 17. Juli vermisst. Sie wurden vermutlich vom hochgehenden Gerlibach bei Wolfenschiessen mitgerissen, kurz bevor dieser in die Engelberger Aa mündet. (dapd)

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