Hyundai: Der Bayon soll den Mini-SUV-Markt aufmischen
Der Hyundai Bayon ist einzig für Europa entwickelt worden.

Der Hyundai Bayon ist einzig für Europa entwickelt worden.

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HyundaiDer Bayon soll den Mini-SUV-Markt aufmischen

Mit dem Bayon bekommt der Hyundai i20 einen Bruder im SUV-Format.

von
Thomas Geiger

Hyundai gibt weiter Gas: Nachdem die Koreaner gerade den Ioniq5 lanciert haben, bringen sie jetzt den neuen Bayon gegen Konkurrenten wie den Opel Mokka, den Ford Puma oder den VW T-Cross in Stellung. Er soll noch in diesem Frühling das Segment der kleinen Grossstadt-Geländewagen aufmischen und so zum Sidekick für den Kona werden. Dabei setzten die Koreaner auf ein auffälliges Design: «Wir sind überzeugt, dass ihm sein einzigartiges und selbstbewusstes Design mit seinen klaren Linien und der pfeilförmigen Lichtsignatur einen hervorragenden Einstieg in das florierende europäische B-SUV-Segment ermöglicht», meint Chefdesigner Luc Donckerwolke.

Der Hyundai Bayon ist einzig für Europa entwickelt worden.

Der Hyundai Bayon ist einzig für Europa entwickelt worden.

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Der Bayon nutzt die Plattform des Hyundai i20 – daher bietet er auch keinen Allradantrieb.

Der Bayon nutzt die Plattform des Hyundai i20 – daher bietet er auch keinen Allradantrieb.

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Mit dem digitalen Cockpit, einem neuen Infotainmentsystem und vielen Assistenten ist der neue Bayon technisch up-to-date.

Mit dem digitalen Cockpit, einem neuen Infotainmentsystem und vielen Assistenten ist der neue Bayon technisch up-to-date.

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Während der Kona als echter SUV konstruiert ist, nutzt der Bayon die Plattform des neuen i20. Damit scheidet für ihn zwar der Allradantrieb aus, die Vorderräder müssen für den Kraftschluss genügen. Doch dafür gibt es bei 4,18 Metern Länge und 2,58 Metern Radstand das bessere Package mit reichlich Platz auf allen Plätzen und über 400 Litern Kofferraum. Und vor allem gibt es die modernere Technik: Das beginnt beim digitalem Cockpit, einem Infotainment mit grossem Touchscreen sowie der neuesten Generation des Bluelink-Online-Systems und reicht bis zu einem engmaschigen Netz an Assistenten inklusive aktiver Spurführung und Abstandsregelung.

Nur für Europa

Zwei der drei Benzinmotoren gibt es mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik – teilweise allerdings nur gegen Aufpreis. Los geht es mit einem 1,2 Liter grossen Vierzylinder-Sauger, der es auf 84 PS bringt. Darüber rangiert ein 1-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 100 oder 120 PS, wobei der stärkere immer als Mild-Hybrid antritt. Geschaltet wird von Hand mit fünf oder sechs Gängen oder mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe.

Anders als der Kona ist der Bayon allein für Europa entwickelt worden. Das zeigt nicht zuletzt der Name. Denn während der Eine nach einem berühmten Strand auf Hawaii benannt ist, haben sich die Koreaner diesmal die südfranzösische Stadt Bayonne als Taufpaten für den Anderen ausgesucht. Preise für die neue Hyundai-Baureihe sind noch nicht bekannt.

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