Beetle Dune: Der Beetle für Beachboys
Aktualisiert

Beetle DuneDer Beetle für Beachboys

Als «Dune» soll der Käfer-Enkel schon bald für (Strand-)Laune sorgen.

von
Thomas Geiger

Im Radio trällern die Beach Boys «Surfin' USA», vom Himmel brennt die Sonne, und am Horizont rollt der Pazifik meterhohe Wellen heran – so muss es gewesen sein, als Bootsbauer Bruce Meyer in Pismo Beach in Kalifornien Hand an seinen VW Käfer gelegt hat: Ein gekürztes Chassis, breite Reifen auf der Hinterachse, ein getunter Boxermotor und eine LSD-bunte Kunststoffkarosse ohne Türen, Dach und Seitenscheibe machten das Weltauto zum lebenslustigen Strandläufer – dass war die Geburtsstunde des Buggy.

Serienversion im Frühjahr

Das ist ziemlich genau 50 Jahre her und noch immer nicht vergessen: «Wer an den Käfer denkt, dem kommen sofort auch die Buggys in den Sinn», sagt Matthias Zeuner, der bei VW das Produktmanagement für den Beetle leitet. Musste man dafür bislang einen Oldtimer fahren, kann man das – oder so was Ähnliches – bald wieder live erleben. Denn 20 Monate nach der Premiere in Detroit steht jetzt auf der Messe in Los Angeles die Serienversion des Beetle Dune, die im Frühjahr als Coupé und Cabrio in den Handel kommt.

«Damit transportieren wie die Idee vom Buggy ins 21. Jahrhundert und holen den Geist der Sixties zurück», sagt Zeuner. Dafür verwendet VW nur ein bisschen Verkleidung und viel frische Farbe. Denn technisch ist der Beetle Dune ein Kinderspiel: Die Karosserie einen Zentimeter aufgebockt, die Spur etwas verbreitert, Planken an die Flanken, neue Stossfänger an Front und Heck und das ganze in einem fröhlichen «Sandstorm Yellow» lackiert – fertig ist der Beetle für die Beachboys.

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