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Der Bentley Flying Spur V8 passt perfekt ins Corona-Jahr

Die Chancen stehen gut, dass das Jahr 2021 besser wird als das aktuelle. Und wenn nicht? Dann wird es mit einem Bentley Flying Spur V8 zumindest glamouröser.

von
Nina Treml
31.12.2020

Seit uns die Pandemie in die eigenen vier Wände zwingt, verbringen wir so viel Zeit in Jogginghosen, dass ein wenig Luxus und Glamour zum Jahreswechsel nicht schaden können. Der Bentley Flying Spur in der neuen V8-Version, quasi ein Corona-Baby, kommt da wie gerufen. Sechs gute (aber bitte nicht allzu ernstzunehmende) Gründe sprechen dafür, mit der britischen Nobellimousine ins 2021 zu fahren.

Die 3,2 Meter Radstand des Flying Spur machen Social Distancing zwischen Fahrer und Fondpassagieren möglich.
Auf die Grösse kommt es an

Die 3,2 Meter Radstand des Flying Spur machen Social Distancing zwischen Fahrer und Fondpassagieren möglich.

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Zwei Auspuffendrohre pro Seite müssen für die 8 Zylinder genügen.
2 x 2 = 4 für 8

Zwei Auspuffendrohre pro Seite müssen für die 8 Zylinder genügen.

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Mit den richtigen Finken schaffts der Brite auch durch den Winter.
All Season

Mit den richtigen Finken schaffts der Brite auch durch den Winter.

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1. Wir können trotzdem feiern

Keine Lust auf eine Superspreader-Party? Der Flying Spur – neuerdings das Flaggschiff der britischen Marke, nachdem der noch grössere Mulsanne aus dem Programm gestrichen wurde – bietet mit seinem duftendem Leder, feinen Hölzern und liebevollen Details wie Orgelregisterzügen dafür ein Fest der Sinne. Fondpassagiere stossen zu Silvester mit einem Cüpli aus dem Bordkühlschrank an; als Party-Gag kann via Touchpad die «Flying B»-Kühlerfigur ein- und ausgefahren werden. Und dann wären da noch die 2200 Watt des Naim-Audiosystems, zum Beispiel als Dankeschön (oder Retourkutsche) an den Nachbarn für die Balkonkonzerte im Frühling.

2. Social Distancing geht auch mit Stil

Der vieräugige Viertürer wirkt so autoritär, dass sich die eigenen strengen Blicke erübrigen, um seine Mitmenschen auf zu wenig Abstand hinzuweisen – die linke Autobahnspur räumt sich praktisch von allein. Ebenfalls hilfreich: die distanzregelnde, spurhaltende Elektronik sowie das 360-Grad-Kamerasystem, weil man ja auch beim Parken lieber auf Fremdkontakt verzichtet. Bei 3,2 Metern Radstand ist sogar zwischen Fahrer und Fondpassagier ein gewisses Social Distancing möglich.

3. Wir wollen auch mal offline entspannen

Natürlich finden sich auch in der Limousine einer Traditionsmarke animierte Anzeigen. Wer schon den ganzen Tag mit Netflixen, pardon im Homeoffice verbracht hat, möchte seine viereckigen Augen aber vielleicht schonen. Dazu gibt es das Rotating Display, das als Alternative zum zentralen Touchscreen wahlweise Analoguhren oder einfach nur eine Holzleiste zeigt. Passend zu diesem visuellen Slowdown: Doppelverglasung, Rollos, Massagesitze und eine Dreikammerluftfederung für ein ruhiges, entspanntes Dahingleiten.

4. Wir nehmen es gerne sportlich

Wer schon die Krise sportlich nimmt, erwartet auch von seinem Fahrzeug eine gewisse Flexibilität. Volltreffer: die aktuelle Generation des Flying Spur nutzt die Plattform des Porsche Panamera inklusive 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Allradlenkung und Wankstabilisierung und gibt sich damit überraschend kurvenfreudig. Umso mehr, wenn statt des W12 der V8-Biturbo unter der Haube werkelt. Mit 550 PS fehlen ihm gegenüber dem 12-Zylinder zwar 85 PS, dafür ist die Version rund 100 Kilo leichter und weniger kopflastig.

5. Es reicht mit der Selbstoptimierung

Nach all den Homeworkouts, Zoom-Meditationen, veganen Bananenbroten und Online-Sprachkursen sind wir schon die beste Version unserer selbst. Da haben wir fast kein schlechtes Gewissen, mit einem 2,3-Tönner rasch zum Zigi-Automat zu fahren. Weil sein V8 bei leichter Belastung innert Millisekunden vier seiner acht Zylinder abschalten kann, um den Durchschnittverbrauch auf na ja, fast schon sparsame 12 Liter zu senken. Und weil nach Silvester sowieso Schluss damit ist, zum Zigi-Automat zu fahren. Ganz sicher. Versprochen.

6. Wir können es uns leisten – vielleicht

Die Schwester sagte ihre Weltreise ab, der Bruder verzichtete gänzlich auf Restaurantbesuche, die Eltern gingen nicht in die Oper und dann wären da noch unsere Jogginghosen anstelle der neusten Mode. Wenn die ganze Familie das Ersparte zusammenlegt, macht das vielleicht 206’000 Franken oder mehr. Womit auch die Frage beantwortet wäre, wie zum Teufel man sich diesen Bentley leisten kann, wenn man keine Biontech-Aktien besitzt oder Hygienemasken produziert. In diesem Sinne – wie heisst es aktuell so schön? Bleib gesund!

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152 Kommentare
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Brumm Brumm

01.01.2021, 18:48

Mini Usbuf isch grösser als dini!

Royce-Rolls

01.01.2021, 17:56

Die Frage: "aus welchen Kraftwerken stammt der Strom", stellt sich in der Schweiz nur bedingt, denn wir sind in der glücklichen Lage, dass wir den Strom (durchschnittlich) zu 70% aus erneuerbarer Wasserkraft beziehen! (Bei mir sind es sogar 100% aus Wasserkraft)! Somit ist wohl BEV die ökologisch und ökonomisch beste Lösung. Es muss ja nicht immer gleich ein Tesla sein! ;-)

Möuk

01.01.2021, 17:48

Kobalt, Lithium und Neodym werden auch für deinen Verbrenner benötigt. Dein Verbrenner VERNICHTET das Kobalt sogar. Dann mach dich mal über die Zustände in Südafrika bei den Platin-Minen vertraut, wird für deinen Verbrenner benötigt. Genau so wie Rhodium, Cerium, Lanthan, Yttrium, Palladium, Magnesium und Zink. Ist dir da die Herkunft der seltenen Erden und der anderen Metalle auch so wichtig wie beim Elektroauto? Gemäss deiner Argumentation dürftest du gar kein Auto besitzen - erst recht kein Verbrenner.