«Finanzielle Altlasten»: Der Bergfloh ganz unten: Beat Breu ist konkurs

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«Finanzielle Altlasten»Der Bergfloh ganz unten: Beat Breu ist konkurs

Der St.Galler Ex-Veloprofi Beat Breu ist konkurs. Grund sind alte Schulden – und zahlreiche gescheiterte Geschäftsideen.

von
upz
So liebten ihn die Fans: Beat Breu in Aktion während der Tour de Suisse 1989.

So liebten ihn die Fans: Beat Breu in Aktion während der Tour de Suisse 1989.

Der Ostschweizer Beat Breu (55) ist eine Legende – wegen seiner Erfolge auf dem Rennvelo, aber auch wegen seines bewegten Privatlebens. Nachdem es um «Bergfloh» Breu in den vergangenen Jahren ruhig geworden war, macht der in St. Margrethen wohnhafte Ex-Veloprofi wieder von sich reden: Im Amtsblatt des Kantons St. Gallen ist zu lesen, dass gegen Breu ein Konkursverfahren eröffnet worden ist. «Es drücken immer noch finanzielle Altlasten, die sein Bruder hinterlassen hat», sagt Ehefrau Heidi Breu.

Beat Breu hatte Anfang der 90er-Jahre eine halbe Million Franken verloren, ein Angehöriger hatte das Geld veruntreut. Seither hatte Breu mit Schulden zu kämpfen. In der Folge versuchte er, mit dem 2001 gegründeten Wildwest-Bordell «Longhorn-City» in Oberbüren Geld zu verdienen. Nach einem Jahr war das Projekt gescheitert. Gegenüber 20 Minuten wollte sich Breu nicht äussern. Er arbeitet heute im Aussendienst einer Firma, die Velo- und Töffteile verkauft. «Natürlich ist die Situation schwierig», so Heidi Breu. «Doch wir wollen gemeinsam einen Neustart machen.» Beat und Heidi Breu waren vor drei Wochen nach vier Jahren Trennung wieder zusammengekommen – kurz vorher hatte Breu seine tschechische Freundin verlassen.

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