BMW i8: Der BMW i8 lässt die Hüllen fallen
Aktualisiert

BMW i8Der BMW i8 lässt die Hüllen fallen

Als Roadster macht der Plug-in-Sportler i8 von BMW mehr Spass.

von
Thomas Geiger
Cooler Cruiser: Der BMW i8 Roadster glänzt als Plug-in-Hybrid unter freiem Himmel beim sportlichen Cruisen.

Cooler Cruiser: Der BMW i8 Roadster glänzt als Plug-in-Hybrid unter freiem Himmel beim sportlichen Cruisen.

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Captain Futures Dienstwagen ist eher Gleiter als Fighter und glänzt vor allem im flüsterleisen E-Modus.

Captain Futures Dienstwagen ist eher Gleiter als Fighter und glänzt vor allem im flüsterleisen E-Modus.

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Obwohl der 1,5 Liter grosse Dreizylinder im Heck und die E-Maschine im Bug identisch sind mit dem Coupé, fühlt sich der Roadster etwas anders an.

Obwohl der 1,5 Liter grosse Dreizylinder im Heck und die E-Maschine im Bug identisch sind mit dem Coupé, fühlt sich der Roadster etwas anders an.

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Obwohl der 1,5 Liter grosse Dreizylinder im Heck und die E-Maschine im Bug identisch sind mit dem Coupé, fühlt sich der Roadster etwas anders an. Nicht, weil man ernsthaft die 60 Kilo mehr Gewicht wegen des Stoffverdecks spüren würde, sondern weil die neue Offenheit den sinnlichen Reiz des sauberen Sportlers steigert, der Wind die Haare kitzelt, die Sonne die Haut streichelt, einem der Duft des Sommers in die Nase steigt und man von seiner Umgebung einfach mehr mitbekommt.

Allerdings auch, dass sich beim Kickdown der Dreizylinder zuschaltet. Denn erstens kann dem auch der beste Sportauspuff keinen leidenschaftlichen Sound spendieren. Und zweitens zerstört dieses Brummen die Illusion, man sei in einem rein elektrischen Fahrzeug unterwegs. Immerhin bleibt als Trost der Blick auf einen Normverbrauch von 2,0 Litern, die sich andere Sportwagen dieses Kalibers schon beim Anlassen gönnen.

Nur die Leidenschaft bleibt auf der Strecke

Wobei das mit dem Sport so eine Sache ist. Natürlich ist man bei einer Systemleistung von 374 PS flott dabei und spurtet in 4,6 Sekunden auf Tempo 100. Doch so richtig will der Funke der Leidenschaft nicht überspringen. Zu synthetisch wirkt das Zusammenspiel der beiden Motoren, zu leicht geht die Lenkung und zu schnell verlieren die schmalen Reifen den Halt.

Captain Futures Dienstwagen ist eher Gleiter als Fighter und glänzt vor allem im flüsterleisen E-Modus. Wer das allerdings länger als maximal 53 Kilometer geniessen will, muss zwischendurch nachladen.

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