Aktualisiert 07.05.2012 18:03

Nach den WahlenDer Börsensturz blieb aus

Der Ausgang der Wahlen in Frankreich und Griechenland hat die Börsen am Morgen noch beunruhigt. Der Tag endete aber freundlich. Grosser Sieger war die Börse in Paris.

von
whr
Bis am Ende des Tages erholten sich die Börsen wieder.

Bis am Ende des Tages erholten sich die Börsen wieder.

Begonnen hat der Börsenmorgen nach den wichtigen Wahlen in Europa zwar mit einem Absacker. In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 nach einer zweitägigen Handelspause um 2,78 Prozent schwächer bei 9119,14 Punkten. Er sank damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar. In Deutschland sackte der Dax ebenfalls auf ein Dreimonatstief und verlor kurz nach Börseneröffnung mehr als 2,3 Prozent an Wert.

In Paris ging es für den französischen Leitindex Cac 40 um 0,59 Prozent auf 3143,29 Punkte nach unten. Besonders heftig reagierte der griechische Aktienmarkt auf das Wahlergebnis. Auch der SMI tauchte bei der Eröffnung rund 1 Prozent ins Minus.

Der Leitindex in Athen büsste mehr als 7 Prozent an Wert ein. Der FTSE/ASE 20, der die 20 grössten börsennotierten Unternehmen des Landes umfasst, brach sogar um mehr als 9 Prozent ein. Damit markierte er den tiefsten Stand seit Oktober 2008. Am schlimmsten traf es die griechischen Finanzwerte, die prozentual zweistellige Kursverluste erlitten.

Am Ende des Tages sah die Börsenwelt in Europa mit Ausnahme von Griechenland wieder freundlicher aus. Der SMI musste zwar ein leichtes Minus von 0,27 Prozent hinnehmen. Der deutsche Leitindex DAX notierte leicht mit 0,11 Prozent im Plus. Sieger des Tages war Frankreich mit plus 1,68 Prozent.

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