Silvio Berlusconi: Der Cavaliere will nicht zurück ans Ruder
Aktualisiert

Silvio BerlusconiDer Cavaliere will nicht zurück ans Ruder

Die Geschicke von Italien werden auch künftig nicht mehr in Silvio Berlusconis Händen liegen. Der frühere Ministerpräsident Italiens will sein Amt auch an den kommenden Wahlen nicht zurück.

Silvio Berlusconi will künftig nur noch beraten. Vom Amt des Ministerpräsidenten hat er genug.

Silvio Berlusconi will künftig nur noch beraten. Vom Amt des Ministerpräsidenten hat er genug.

Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat am Mittwoch den Verzicht auf seine Kandidatur für das Amt des Premiers bei den Parlamentswahlen im kommenden Frühling bekräftigt. Über die Spitzenkandidatur wird seine Partei Volk der Freiheit (PdL) im Dezember entscheiden.

«Ich werde nicht für das Amt des Ministerpräsidenten kandidieren», erklärte Berlusconi am Mittwoch. Dies tue er «aus Liebe zu Italien». Er habe zwar noch immer «ausreichend Muskeln und einen Kopf auf meinen Schultern», doch seine Rolle werde es sein zu beraten.

Berlusconis Ansprache nach dem Rücktritt

Spekulationen über Rückkehr

Berlusconi war im November 2011 im Zuge der Finanzkrise zurückgetreten. Er machte damit den Weg frei für die Technokratenregierung des früheren EU-Kommissars Mario Monti.

Berlusconis neustes Problem heisst Iris

Berlusconis Partei wurde zuletzt bei mehreren Kommunalwahlen von der Wählerschaft hart abgestraft. Innerhalb der Partei gibt es zudem Machtkämpfe. Über eine Rückkehr des 76-jährigen Berlusconi war immer wieder spekuliert worden. Umfragen besagten, die PdL werde mit Berlusconi als Spitzenkandidat deutlich besser abschneiden als ohne ihn.

(sda)

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