05.11.2020 20:00

Der Cupra Formentor hat das Zeug zum Schönheitskönig

Mit dem Formentor emanzipiert sich die junge Marke Cupra weiter von Mutter Seat.

von
Thomas Geiger
5.11.2020

Nicht einmal drei Jahren, nachdem Seats Werkstuner Cupra zur eigenen Marke geadelt wurde, darf er jetzt den grossen Schritt machen und sich mit einem eigenen Modell emanzipieren. Denn neben Power-Versionen des neuen Leon und dem frisch gelifteten Ateca starten die schnellen Spanier jetzt mit dem eigenständigen Formentor in den Markt.

Ganz eigenständig ist auch das 4.45 Meter lange SUV-Coupé nicht, schliesslich teilt es sich die Technik mit Tiguan, Ateca & Co. Doch zumindest die Form ist neu – und ziemlich gelungen. Die Front fordernd, die Flanken stark konturiert, die Kotflügel weit ausgestellt und die Kehrseite kess – der Formentor hat das Zeug zum Schönheitskönig in seinem Segment. Der VW Tiguan wirkt dagegen langweilig, der Audi Q3 Sportback wie ein Möchtegern-Schönling und der Seat Ateca ist nur noch zweiter Sieger.

Das schöne Heck bringt im Alltag keine grossen Nachteile. Nicht nur die Knie- sondern auch die Kopffreiheit im Fond ist ausreichend und der Kofferraum mit 420 Litern Fassungsvermögen ist absolut alltagstauglich. In den Verkauf startet der heisse Spanier mit der stärksten Variante des 2-Liter-Turbobenziners, die der VW-Konzern im Regal hat, mit 310 PS, Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb. Mit einem Sprintwert von 4,9 Sekunden kann sich der Formentor sogar mit den SUV aus München oder Stuttgart messen.

Mit dem Wandel von der Ausstattungslinie zur eigenständigen Marke einher geht auch eine Ausweitung der Motorenpalette. War Cupra bis dato immer für die stärksten Varianten reserviert, wollen die Spanier beim Formentor mit vier verschiedenen Versionen ein breites Spektrum zwischen 190 und 310 PS abdecken – die Modelle mit mehr als 245 PS erhalten die Zusatzbezeichnung VZ für «veloz», also «schnell». Spannend wird die angekündigte Plug-in-Hybridversion, die einen 1,4-Liter-Turbobenziner mit einem Elektromotor kombiniert und eine Systemleistung von 245 PS erzeugt – sie soll eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometer schaffen. Und auch für die Zukunft ist Cupra gerüstet: Mit dem el-Born hat Cupra nämlich bereits das erste vollelektrische Modell in der Pipeline.

Das kesse Heck mit durchgehendem LED-Band ist ein Blickfang. Der Blick nach hinten ist durch die kleine Scheibe stark eingeschränkt.
Schöner Rücken

Das kesse Heck mit durchgehendem LED-Band ist ein Blickfang. Der Blick nach hinten ist durch die kleine Scheibe stark eingeschränkt.

Bild: Cupra
Bald kommt eine Plug-in-Hybridversion mit 245 PS, Frontantrieb und 50 Kilometern elektrischer Reichweite.
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Bald kommt eine Plug-in-Hybridversion mit 245 PS, Frontantrieb und 50 Kilometern elektrischer Reichweite.

Bild: Cupra
Stilvoller Innenraum mit virtuellem Cockpit, grossem Touchscreen und kleinem Schaltstummel für das Doppelkupplungsgetriebe.
Sportskanone

Stilvoller Innenraum mit virtuellem Cockpit, grossem Touchscreen und kleinem Schaltstummel für das Doppelkupplungsgetriebe.

Bild: Cupra

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20 Kommentare
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Synthetiker

06.11.2020, 22:56

Lasst uns doch mit synthetischem Treibstoff fahren. Dass der im Endeffekt in der Herstellung 7x mehr Strom braucht, als wenn man direkt mit dem Strom damit fährt, ist doch egal. Knallen wir halt 7x mehr Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer oder bauen 7x mehr Wasserkftwerke oder Windräder als nötig sind. Wirkungsgrad ist doch egal. Und 7x mehr Kraftwerke brauchen ja auch keine 7x mehr Ressourcen oder Unterhalt. Und Feinstaub erst, völlig egal. Irony off.

Yoshimura

06.11.2020, 19:57

Mazda? Sieht genau so aus. Motor von Renault? Alles günstig zusammen für viel verkaufen?

E-Guru

06.11.2020, 19:01

((o))) (((o))) SONO (((o))) (((o))) ☀️ ☀️ ☀️ ☀️ 🔋 🚗 ☀️ ☀️ ☀️ ☀️ (((o))) (((o))) MOTORS (((o))) (((o))) Tanken mit Licht ☀️ einfach nur sinnvoll ! 👍 Der Solarcar aus München