Stefanie Heinzmann - «Roots to Grow»: Der Erfolgsmotor von Heinzmann brummt weiter
Aktualisiert

Stefanie Heinzmann - «Roots to Grow»Der Erfolgsmotor von Heinzmann brummt weiter

Das, wovon «MusicStar»-Gewinnerin Katharina Michel noch träumt, hat Stefanie Heinzmann längst geschafft: den Sprung vom anonymen Landei zum gefeierten Popstar.

von
Maja Hornik

Schon ihr erster Longplayer «Masterplan» erklomm Platz 1 der Schweizer Album-Charts.

Auf dem Nachkömmling «Roots to Grow» lässt die musikalische Ziehtochter von Stefan Raab einen bunten Mix aus Funk, Soul, Reggae und Pop einfliessen. Im Titelsong etwa wagt sich das junge Gesangstalent an eine poppige Reggae-Nummer – mit kräftiger Unterstützung von Reggae-Grösse Gentleman. Eine verträumte Soul-Ballade liefert sie mit «How Things Can Change», die vor allem durch Heinzmanns Stimmvolumen fesselt.

Das klingt ja alles ganz gut – nur die Suche nach Neuem bleibt vergeblich. Schon mit der ersten Single-Auskopplung «No One (Can Ever Change My Mind)», einem groovigen Pop-Song mit ­ausgeprägtem Ohrwurmcharakter, macht die stimmgewaltige Sängerin deutlich, wohin die musi­kalische Reise grundsätzlich gehen soll: Eingängiger Pop bleibt das altbewährte Basiskonzept – und das dürfte sie auch dieses Mal auf die vorderen Charts-Plätze katapultieren.

Stefanie Heinzmann, «Roots to Grow», Universal Music.

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