27.12.2016 16:20

ÄrgernisDer ewige Kampf mit dem Staub

Erst gerade geputzt, schon häuft sich der Staub wieder an. Warum die Staubplage im Winter besonders ärgerlich ist und weitere wissenswerte Fakten zum Thema.

von
mst
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Wenn wir Staub hören, dann stellen wir uns diese Staubflusen vor. Dabei ist Staub eine Zusammensetzung aus verschiedenen festen Partikeln, die an den verschiedensten Orten vorkommen.

Wenn wir Staub hören, dann stellen wir uns diese Staubflusen vor. Dabei ist Staub eine Zusammensetzung aus verschiedenen festen Partikeln, die an den verschiedensten Orten vorkommen.

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Das muss noch nicht mal schlecht aussehen.

Das muss noch nicht mal schlecht aussehen.

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Im Gegenteil: Manchmal eignet sich ein kleines bisschen Staub ...

Im Gegenteil: Manchmal eignet sich ein kleines bisschen Staub ...

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Die Wintersonne bringt es an den Tag: Auch wenn der Staubsauger gerade erst im Einsatz war, hat sich schon wieder Staub auf Möbel und Böden gelegt. Staub ist eben immer da. Und im Winter ist es noch schlimmer als im Sommer, denn die trockene Heizungsluft sorgt dafür, dass sich der Staub noch mehr ausbreiten kann. Zahlen und Fakten zu einem staubigen Thema.

Millionen Kugeln Milbenkot

In einem durchschnittlichen Haushalt sammelt sich pro Tag und Quadratmeter etwa 6 Milligramm Staub an. Tönt nach wenig, summiert sich aber. Gut, dass es seit rund 140 Jahren Staubsauger gibt. Weniger gut, dass jedes Modell einen anderen Staubbeutel hat. Auf einer deutschen Website werden 5384 verschieden Beutel aufgelistet.

Und was steckt so im Staub drin? In einem Teelöffel Staub aus dem Schlafzimmer leben etwa 1000 Hausstaubmilben. Ausserdem stecken darin etwa 250'000 winzige Kügelchen Milbenkot.

Stauballergien sind verbreitet

Für 5 bis 8 Prozent der Menschen ist das nicht nur eklig, sondern es schadet auch ihrer Gesundheit. Der Kot der Hausstaubmilben löst bei ihnen eine Allergie mit Niesen, Schnupfen, Husten und tränenden Augen aus. Trotzdem greifen die wenigsten voller Freude zum Staubsauger, wie eine aktuelle Studie ergeben hat: Für rund 6 Prozent der Befragten ist Staubsaugen sogar die unbeliebteste Hausarbeit.

Erfahrene Haus- und Putzfrauen wissen: Auf die Reihenfolge kommt es an. Profis gehen von oben nach unten vor, um nicht bereits gereinigte Flächen erneut mit Staub zu beschmutzen. Also erst Abstauben, dann Saugen.

Hautschuppen in der Staubwolke

Apropos abstauben: Klassiker in dieser Hinsicht ist der Staubwedel aus Straussenfedern. Sieht hübsch aus und kann was. Die verzweigten, weichen Federn nehmen den Staub auf und fixieren ihn. Erst durch kräftiges Ausschütteln löst sich der Staub wieder aus dem Wedel.

Selbst wenn man beherzt und häufig zu Staubsauger und -wedel greift: Die ganz persönliche Staubwolke, die jeden umgibt, bleibt oder baut sich sofort wieder auf. Sie besteht aus Millionen von Hautschuppen sowie Stoffen aus der Umgebungsluft, also zum Beispiel Pollen, Russ, Tabakrauchpartikel, Waschpulver etc.

Sie kennen das Staubproblem? Hier finden Sie günstige Wohnungen in Ihrer Nähe. Bei dem gesparten Budget liegt vielleicht eine Putzfrau drin, die Ihnen das lästige Staubwischen abnimmt.

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