Verkehrsunfall Schlieren: «Der Fahrer floh, meine Mutter liegt im Spital»

Aktualisiert

Verkehrsunfall Schlieren«Der Fahrer floh, meine Mutter liegt im Spital»

Eine Fussgängerin wurde am Freitag angefahren. Der Sohn der Verletzten will dem flüchtigen Lenker bewusst machen, welche Folgen sein Verhalten hat.

von
tam
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Bei diesem Fussgängerstreifen kam es am Freitag zu einem schweren Unfall. Die verletzte Frau lag bis Montag auf der Intensivstation.

Bei diesem Fussgängerstreifen kam es am Freitag zu einem schweren Unfall. Die verletzte Frau lag bis Montag auf der Intensivstation.

A. B.
Der Sohn der verletzten Fussgängerin will dem flüchtigen Unfallverursacher bewusst machen, was er mit seinem Verhalten auf der Strasse angerichtet hat.

Der Sohn der verletzten Fussgängerin will dem flüchtigen Unfallverursacher bewusst machen, was er mit seinem Verhalten auf der Strasse angerichtet hat.

A. B.

Bei der Bushaltestelle Mülligen in Schlieren kam es am Freitag zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 63-jährige Frau überquerte kurz vor 21 Uhr die Zürcherstrasse auf einem Fussgängerstreifen. Dabei wurde sie von einem dunklen Personenwagen erfasst und zu Boden geschleudert. Der Lenker des Autos setzte die Fahrt fort, ohne sich um die Schwerverletzte zu kümmern, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.

A. B.*, der Sohn der Fussgängerin, hat sich bei 20 Minuten gemeldet: «Meine Mutter lag seit Freitag auf der Intensivstation.» Das habe ihm schlaflose Nächte bereitet. Die 63-Jährige weise schwere Verletzungen auf: Eine verletzte Lunge, neun gebrochene Rippen, zwei genähte Kopfverletzungen und viele Prellungen. «Innere Blutungen konnten die Ärzte zum Glück nicht feststellen.»

Fahrer ist immer noch flüchtig

Die Mutter konnte die Intensivstation am Montagnachmittag verlassen. Sie muss aber vorerst im Spital bleiben und wird nachher voraussichtlich für eine längere Zeit arbeitsunfähig sein. «Mir ist es wichtig, dass sich der Lenker des Autos bewusst wird, welche Folgen sein Verhalten auf der Strasse hat», sagt der Sohn. Angeblich sei der Flüchtige mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs gewesen.

Seiner Mutter und ihm gehe es nicht darum, den Unfallverursacher finanziell oder beruflich zu schädigen. Er soll nur wissen, was passiert ist, und nicht zum Wiederholungstäter werden. Die Kantonspolizei sucht weiterhin nach Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Nähere Angaben zum Unfall konnte die Polizei nicht machen.

*Name der Redaktion bekannt

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