Aktualisiert 14.11.2011 11:12

Ukrainer feiern VöllerDer fast perfekte EM-Gastgeber

Mit «Es gibt nur einen Rudi Völler» empfing die Ukraine am Samstag Deutschland zum Testspiel. Gastfreundschaft pur also. Aber nicht, wenn es ums Toreschiessen ging.

von
mon

Nasarenkos Traumtor zum 3:1. (Video: YouTube)

Mit 69 720 Zuschauer war das frisch renovierte Olympiastadion in Kiew bei der Eröffnung zwar nicht ganz ausverkauft (Fassungsvermögen: 70 050), dennoch präsentierte sich die Ukraine beim Testspiel gegen Deutschland am Samstag nahezu als perfekter Gastgeber. Als sich das Team von Joachim Löw zum Warm-up aufs Feld begab, dröhnte aus den Lautsprechern der Gassenhauer «Es gibt nur einen Rudi Völler», in Anspielung auf den einstigen deutschen Torjäger. Ein gutes Omen also für die DFB-Elf?

Wie mans nimmt. Für Tore war zunächst der Gastgeber besorgt. 2:0 ging die Ukraine in Führung, ehe Toni Kroos in der 38. Minute für die Deutschen verkürzen konnte. Doch kurz vor der Pause sorgte wieder ein Einheimischer für das Tor des Abends: Sergej Nasarenko erhöte mit einem Distanzschuss der Marke Extraklasse auf 3:1. Hatten sich die Deutschen vom netten Empfang des EM-Gastgebers blenden lassen? Mit zwei Treffern in der zweiten Hälfte konnte das Löw-Team dann den Super-GAU doch noch abwenden. Die beiden Teams trennten sich mit einem freundschaftlichen 3:3.

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