Super League: Der FC Zürich kommt weiter nicht vom Fleck
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Super LeagueDer FC Zürich kommt weiter nicht vom Fleck

Der FC Zürich holt sich zuhause gegen den FC Vaduz nur einen Punkt. Damit bleibt das Team von Sami Hyypiä auf dem letzten Tabellenrang sitzen.

von
ete

Der FCZ hatte in der ersten Halbzeit die besseren Chancen und durfte nach einer halben Stunde auch erstmals jubeln: Alain Nef traf nach einem Vinicius-Corner zum 1:0. Die mangelnde Effizienz der Zürcher wurde in der 69. Minute bestraft. Axel Borgmann lässt die FCZler Philippe Koch und Christian Schneuwly an der Seitenlinie sehr schlecht aussehen, seine flache Hereingabe verwertet am entfernteren Pfosten Albion Avdijaj zum 1:1.

Vaduz-Trainer Giorgio Contini: «Die erste Halbzeit war sehr schlecht von uns. Vier, fünf Spieler waren Ausfälle und der FCZ hatte sehr viele gute Aktionen und hätte ein, zweimal in Führung gehen können.» In der zweiten Halbzeit kam Vaduz besser ins Spiel. Auch, weil Contini von der Dreierkette auf eine Viererabwehr umgestellt hat, um das Zentrum zu schliessen. «Nach dem Systemwechsel hatten wir mehr Zugriff und haben auch weniger zugelassen. Klar bekam der FCZ nach dem Platzverweis so etwas wie die zweite Luft, aber ich bin glücklich, dass die Mannschaft den Punkt mitnehmen konnte.»

Der tragische Held

Fünf Minuten später musste der Torschütze das Feld unfreiwillig räumen. Nach 53 Minuten wurde er wegen einer Schwalbe verwarnt und in der 74. Minute wegen eines angeblichen Ellbogenschlags - Gelb-Rot. Eine Eselei des 21-jährigen Offensivspielers, das sagt er auch selbst: «Da habe ich mich dumm fallen lassen.» Und sein Trainer sagt dazu: «Das Foul war wohl dem Schönwetter geschuldet. Er war schon am Goalie vorbei und lässt sich dann dumm fallen. Wir werden das sicher ansprechen und er wird dran arbeiten müssen.»

In Überzahl machten die Zürcher zwar Druck, doch mit dem ersten Heimsieg in dieser Saison wurde es für das Team von Sami Hyypiä wieder nichts. Der FCZ bleibt nach dem dritten Remis in Serie mit jetzt 11 Punkten Tabellenletzter, zwei Zähler hinter Gegner Vaduz. Contini: «Wir wollte Zählbares mit nach Hause nehmen. Am liebsten natürlich drei Punkte, aber nun nehmen wir auch diesen einen Punkt gerne.»

FC Zürich - Vaduz 1:1 (1:0)

7446 Zuschauer. - SR Schärer.

Tore: 29. Nef (Vinicius) 1:0. 69. Avdijaj (Borgmann) 1:1.

FC Zürich: Favre; Koch, Nef, Brunner, Vinicius; Cabral (85. Chermiti), Grgic; Christian Schneuwly, Gavranovic (70. Buff), Bua; Sadiku (76. Etoundi).

Vaduz: Jehle; Grippo, Kaufmann, Bühler; Untersee (46. Von Niederhäusern), Muntwiler, Ciccone, Borgmann; Kukuruzovic (64. Costanzo); Caballero (81. Burgmeier), Avdijaj.

Bemerkungen: FC Zürich ohne Chiumiento, Kecojevic, Kleiber, Kukeli und Schönbächler (alle verletzt), Vaduz ohne Fekete, Hasler, Klaus, Neumayr, Schürpf und Sutter (alle verletzt). 91. Pfostenschuss Chermiti. Gelb-Rot: 73. Avdijaj (Foul). Verwarnungen: 35. Gavranovic (Foul), 53. Avdijaj (Unsportlichkeit), 55. Von Niederhäusern (Foul), 62. Brunner (Foul), 68. Schneuwly (Unsportlichkeit), 81. Costanzo (Foul), 94. Jehle (Unsportlichkeit). (ete/si)

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