Aktualisiert 28.12.2008 10:08

Kate Winslet«Der Film hat mich wirklich an meine Grenzen gebracht»

Kate Winslet findet, dass Nacktszenen wie zuletzt in «The Reader» die Filmhandlung voranbringen können. Der Streifen sei für sie aus anderen Gründen eine grosse Herausforderung gewesen.

DHollywood-Diva Kate Winslet hat eins klargestellt: Bloss weil sie in mehreren Filmen nackt zu sehen ist, heisst das noch lange nicht, dass sie ein Porno-Star ist. Die britische Schauspielerin hat ihre Entscheidung gerechtfertigt, vor der Kamera die Hüllen fallen gelassen zu haben. Auch Ehemann und Regisseur Sam Mendes («American Beauty») macht es nichts aus, wenn seine Gattin vor der Kamera nur das Eva-Kostüm trägt - solange das den Film voranbringt.

In einem Interview bestätigt die Aktrice: «Natürlich ist Sam nicht eifersüchtig. Ich bin kein Porno-Star. Ich gehe nicht auf den Set und habe da mit anderen Leute wirklich Sex. Er wird überhaupt nicht eifersüchtig - nicht ein bisschen. Es ist wirklich keine grosse Sache.» Vielmehr findet die Britin, dass ihr Nackt-Engagement den Filmen ziemlich genützt hat: «Ich glaube, das jegliches Niveau von Nacktheit in den Filmen, in denen ich bereits mitgespielt habe, absolut relevant war und die Geschichte in der Tat vorangebracht hat.»

Allerdings war Winslet sich nicht immer sicher, ob sie sich entblössen soll. Wie zum Beispiel in ihrem neuesten Streifen «The Reader», der auf den Roman «Der Vorleser» von Bernhard Schlink basiert (20 Minuten Online berichtete). «Der Film hat mich wirklich in vielerlei Hinsicht an meine Grenzen gebracht. Meine Figur «Hanna» Schmitz mit Leben zu füllen war eine grosse Herausforderung und auch eine grosse Verantwortung, weil es sich um ein sehr beliebtes Stück deutscher Literatur handelt. Viele Leute haben unterschiedliche Meinungen angesichts «Hanna» Schmitz - manche sie lieben sie, und manche hassen sie», sinniert Kate.

(Bang)

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