Aktualisiert 02.09.2015 15:41

Alejandro Reyes

Der Geheimtipp aus der Romandie

Der Romand Alejandro Reyes coacht die Westschweizer Kandidaten von «So klingt die Schweiz». Eine Rolle, die dem Menschenfreund ausgezeichnet steht.

von
Julienne Farine

Alejandro Reyes stellt sich vor.

Wenn man dem Lausanner zuhört, wie er singt und Gitarre spielt, ist es schwer zu glauben, dass die Musik erst seit fünf Jahren einen wichtigen Platz in seinem Leben einnimmt. Doch in der Tat: Alejandro Reyes ist ein Newcomer im Musikgeschäft. Diesen Herbst erscheint sein erstes Album mit dem Titel «Alejandro Reyes».

Von seinen chilenischen Wurzeln beeinflusst, singt der junge Mann von 23 Jahren hauptsächlich auf Spanisch und Englisch. «Wenn ich auf Französisch singe, gebe ich mir eine grössere Blösse und offenbare mehr von mir selbst. Das ist mir manchmal fast peinlich», sagt er schüchtern. Für «So klingt die Schweiz» wird Alejandro aber auf Französisch schreiben, komponieren und performen müssen. «Ich habe zwar schon auf Französisch Lieder geschrieben, aber die habe ich noch nie jemandem gezeigt», sagt er.

Sechs Zuhörer in der Romandie – 6000 in Chile

Der Sänger hatte seine ersten Auftritte auf der Strasse, vor einem Publikum, das nicht einfach zu überzeugen ist. Diese Erfahrung hat ihn stark gemacht und in ihm den Wunsch reifen lassen, Musik als Beruf auszuüben. In seiner Heimat ist das Publikum jeweils etwas grösser als beim Strassengig in der Romandie. In Chile hat er während eines Festivals vor 6000 Personen gesungen. «Das war eine spontane Aktion aus einer Laune heraus», lacht er.

2014 war Alejandro Kandidat bei der französischen Ausgabe von «The Voice». Seine Perfomance überzeugte alle Juroren, ganz ins Finale hat er es dennoch nicht geschafft. «Ich bin dennoch froh, diese Erfahrung gemacht zu haben», erklärt er.

Nun ist der junge Mann ready, die Herausforderung von «So klingt die Schweiz» anzunehmen und uns alle von seinem reichen Erfahrungsschatz und seiner Multikulturalität profitieren zu lassen.

Wie klingt die Schweiz? Diese Frage wollen 20 Minuten und Coop im Herbst 2015 klären. Vier Acts – Snook aus dem Graubünden, Alejandro Reyes aus der Westschweiz, Make Plain aus dem Tessin und Anna Känzig aus der Deutschschweiz – casten talentierte Musiker und formieren sich zu einer riesigen Band, singen in allen vier Landessprachen und sprengen so alle Sprachbarrieren. Und für den Refrain kommt dann das ganze Land ins Spiel: Die Schweizer Bevölkerung formiert sich zum grössten Chor der Schweiz!

Mehr Infos unter: www.soklingtdieschweiz.20min.ch

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