Stein AG – Der gestohlene BMW hat ihn verraten

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Stein AGDer gestohlene BMW hat ihn verraten

Am Wochenende wurden in Stein im Fricktal 60 Autos in Tiefgaragen aufgebrochen. Ein entwendetes Auto konnte in Frankreich geortet werden. Dort gelang es der Polizei, die mutmasslichen Täter festzunehmen.

von
Tanya Vögeli
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Dies ist einer der Täter, die am Wochenende in Stein im Fricktal 60 Autos aufgebrochen hatten. 

Dies ist einer der Täter, die am Wochenende in Stein im Fricktal 60 Autos aufgebrochen hatten. 

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Er und seine Komplizen konnten inzwischen in Frankreich verhaftet werden.

Er und seine Komplizen konnten inzwischen in Frankreich verhaftet werden.

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Überwachungskameras zeigen Bilder eines mutmasslichen Täters mit Sturmmaske und grosser Sporttasche. 

Überwachungskameras zeigen Bilder eines mutmasslichen Täters mit Sturmmaske und grosser Sporttasche. 

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Am Wochenende in der Nacht auf Samstag brach eine unbekannte Täterschaft in Stein im Fricktal 60 Autos sowie etliche Kellerabteile auf. In diesem Zusammenhang kam es nun zu Festnahmen im französischen Mulhouse, wie die Aargauer Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. Die Täterschaft hatte aus einer der betroffenen Tiefgaragen in Stein einen BMW X5 entwendet. Dessen Besitzer konnte das Fahrzeug in der Folge in Mulhouse orten, worauf die Kantonspolizei umegehend die französischen Kollegen informiert habe.

Die Gendarmerie konnte den Standort des gesuchten Wagens feststellen. Beim Versuch, diesen anzuhalten,
flüchteten die Täter mit diesem vor der Polizei, was zu einer Verfolgung und schliesslich zu einem Unfall auf französischem Hoheitsgebiet führte. In der Folge gelang es, die beiden Insassen festzunehmen.

Ein 17-jährige Algerier und 26-jähriger Libyer wurde durch die französische Staatsanwaltschaft inhaftiert. Die
zuständige Staatsanwaltschaft und Jugendanwaltschaft des Kanton Aargau eröffneten eine Strafuntersuchung und stellten ein Auslieferungsgesuch. Es wird nun geklärt, inwieweit die beiden Angehaltenen mit den Straftaten in unteren Fricktal in Verbindung gebracht werden können. Vergangene Woche wurden auch in Rheinfelden und Kaiseraugst Dutzende Autos aufgebrochen. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen dazu aufgenommen.

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