Jeep Cherokee Trackhawk: Der Grizzly unter den Cherokees
Aktualisiert

Jeep Cherokee TrackhawkDer Grizzly unter den Cherokees

Bärenstarke 710 PS und 875 Newtometer sprechen für sich. 6,2 Liter Hubraum und ein V8-Kompressor aus dem Dodge Challenger SRT Hellcat ebenfalls.

von
Markus Cavelti
Der neue, 2,4-Tonnen schwere Jeep Trackhawk, sprintet in nur 3,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100.

Der neue, 2,4-Tonnen schwere Jeep Trackhawk, sprintet in nur 3,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100.

Jeep
Und wers zumindest auf dem Papier sehen will – der Topspeed liegt bei 289 km/h.

Und wers zumindest auf dem Papier sehen will – der Topspeed liegt bei 289 km/h.

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Jeeps stärkstes Ass im Ärmel macht zwar von aussen eher einen behäbigen Eindruck. Aber nur solange, bis man ihn reizt.

Jeeps stärkstes Ass im Ärmel macht zwar von aussen eher einen behäbigen Eindruck. Aber nur solange, bis man ihn reizt.

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Jeeps stärkstes Ass im Ärmel macht zwar von aussen eher einen behäbigen Eindruck. Aber wehe, wenn man ihn reizt: Dann spurtet der 2,4-Tonnen schwere Koloss in nur 3,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Und wers zumindest auf dem Papier sehen will – Topspeed liegt bei 289 km/h.

Um im Trackhawk nasse Hände zu kriegen, muss man die integrierte Launch-Control-Funktion nicht bemühen: Ein beherzter Tritt aufs Gaspedal – und schon steppt der Bär. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Fahrwerk ist auf Kompromiss ausgelegt: Im Normalfall solls weich und flauschig um die Kurven gehen, bei den Probefahrten auf der Rennstrecke in Balocco wär mehr Härte besser. Aber wer prügelt einen Jeep auch über die Rennstrecke?

Mit dem Trackhawk bloss nicht ins Gelände

Ein Jeep gehört schliesslich ins Gelände, oder? Lieber nicht: Der Trackhawk – Track, nicht Trail –, ist für die Strasse gebaut. Und profitiert eben dort von einer sauber abgestimmten 8-Gang-Automatik und den massiven Brembo-Scheiben, die vehement zupacken.

Was bleibt, ist der Verbrauch: 16,8 Liter pro gefahrene 100 Kilometer im Strassen-Mix stehen im Datenblatt. Wer den Grizzly reizt, schafft locker 10 Liter mehr. Macht das Sinn? Wahrscheinlich nicht. Aber Spass. Und ein bisschen Spass darf ja auch heute noch sein, zumal der Trackhawk sicher nicht zum Bestseller im Jeep-Angebot wird. Denn 139'000 Franken für den potenten Ami werden wohl eher selten investiert.

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