Der grösste Börsengang der Geschichte
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Der grösste Börsengang der Geschichte

Mit beträchtlichen Kurssprüngen ist die Aktie der chinesischen Staatsbank ICBC am Freitag an den Börsen in Hongkong und Schanghai gestartet.

In Hongkong legte die ICBC-Aktie bis zum Mittag (Ortszeit) um 15,6 Prozent zu, in Schanghai um 7,37 Prozent. Analysten hatten aufgrund der immensen Nachfrage nach dem Papier einen Kurssprung von bis zu 20 Prozent an beiden Börsenplätzen vorhergesagt.

Der Börsengang dürfte der Bank bis zu 22 Mrd. Dollar einbringen. Die ICBC ist bereits die dritte der vier chinesischen Grossbanken, die der Staat an die Börse bringt.

In Staatshand

Die Bank bleibt nach der Teilprivatisierung aber weitgehend in Staatshand. Die Bank betreut mit fast 19 000 Filialen in China rund 150 Millionen Kunden.

Durch das starke Debüt kommt die Bank nun auf einen Marktwert von etwa 141 Mrd. Dollar. Damit rangiert die ICBC auf Platz fünf unter den weltgrössten Kreditinstituten.

Die ICBC überflügelt den bisher grössten Börsengang in der Geschichte: Im Jahr 1998 war der japanische Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo für 18,4 Mrd. Dollar an die Börse gebracht worden.

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