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Lucien Favre ausser sich«Der grösste Skandal seit Jahren»

Lucien Favre war nach dem 2:4 gegen Schalke ausser sich. Der Trainer von Borussia Dortmund schimpfte über die Hands-Regel.

von
sda/red

Diese Szene trieb den Schweizer Trainer nach der Partie schier zur Weissglut. (Video: Tamedia/ARD)

Lucien Favre hatte nach der bitteren Heimniederlage im Revierderby gegen Schalke Redebedarf. Mehr noch: Der Trainer von Borussia Dortmund redete sich im TV-Interview mit Sky regelrecht in Rage. «So etwas habe ich noch nie erlebt und ist nur sehr schwer zu verdauen. Ich will noch einmal über diese Hands-Regel sprechen. Das ist lächerlich, der grösste Skandal seit Jahren», so der 61-jährige Schweizer.

Damit war noch nicht Schluss. Favre wandte sich an die Erfinder, und bezweifelte im Live-TV, dass diese Personen noch mit einem guten Gewissen in den Spiegel blicken können. «Sie haben keine Ahnung von Fussball. Wollen sie, dass die Spieler ihre Arme abschneiden? Es wäre schwer ohne Arme.» Was Favre damit meinte: Für Julian Weigl war es unmöglich, den Ball in dieser Situation nicht zu berühren.

Nicht derart ausführlich und impulsiv, aber auch mit dem ARD-Mikrofon vor seinem Gesicht, fand Favre deutliche Worte. Das sagte der Dortmunder Trainer zur Hands-Regel:

Favre: «Das ist lächerlich»

Der BVB-Trainer zeigte sich nach dem Rervierderby gegen Schalke unzufrieden mit dem Penalty-Entscheid des Schiedsrichters. (Video: ARD)

(Video: Tamedia/ARD)

Was war passiert? Durch einen Kopfball von Mario Götze war der BVB nach einer Viertelstunde in Führung gegangen. Die gute Ausgangslage gab das Heimteam aber kurz darauf innert zehn Minuten aus der Hand. Doppeltorschütze Daniel Caligiuri verwertete einen äusserst streitbaren Hands-Penalty zum 1:1.

Weshalb war der Penalty streitbar? Nach einer Flanke von rechts spedierte der Schweizer Stürmer Breel Embolo den Ball Richtung Dortmunder Tor. Dabei traf Embolo seinen Gegenspieler Julian Weigl - aus kürzester Distanz - an der Hand. Schiedsrichter Felix Zwayer konsultierte den Video-Schiedsrichter: Penalty.

Gewinnt Bayern am Sonntag gegen Nürnberg, beträgt der Rückstand auf den Rekordmeisters vier Punkte. Drei Runden sind anschliessend noch zu absolvieren. Für Favre ist klar, dass es das war mit dem Meistertitel. «Ja, klar», beantwortete er die Frage des Sky-Reporters sichtlich bedient.

Hier geht es zum ausführlichen Matchbericht.

Die anderen Tore im Video:

Götze bringt den BVB in Führung

Frühes 1:0 im Revierderby gegen Schalke 04. (Video: ARD)

1:0: Götze bringt Dortmund in Führung. (Video: Tamedia/ARD)

Sane bringt Schalke erstmals in Führung

Die Schalker drehen den frühen 0:1 Rückstand gegen den BVB nach einer knappen halben Stunde. (Video: ARD)

2:1: Schalke geht in Führung. (Video: Tamedia/ARD)

Traumfreistoss zum 3:1 für Schalke

Daniel Caligiuri trifft gegen den BVB aus 20 Metern. (Video: ARD)

3:1 Caliguris sehenswerter Freistoss. (Video: Tamedia/ARD)

Witsel bringt den BVB wieder heran

Der Belgier trifft zum 2:3 gegen Schalke 04. (Video: ARD)

2:3: Witsel verkürzt für Dortmund. (Video: Tamedia/ARD)

Embolo sorgt für die Entscheidung

Der Schweizer trifft gegen dem BVB zum 4:2. (Video: ARD)

4:2: Breel Embolo sorgt für die Entscheidung. (Video: Tamedia/ARD)

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