Inferno in Israel: Der Grossbrand ist gelöscht
Aktualisiert

Inferno in IsraelDer Grossbrand ist gelöscht

Die schweren Waldbrände im israelischen Karmel-Gebirge sind gelöscht. Einsetzender Regen habe geholfen, dass die letzten Brandherde ausgegangen seien.

Im Karmel-Gebirge hatte es zuvor nach Angaben der Universität Haifa acht Monate lang nicht richtig geregnet. Die lange Trockenheit sowie Temperaturen um 28 Grad Celsius hatten die Waldbrände begünstigt.

Nur mit massiver Hilfe aus dem Ausland konnten die Brandherde bis zum Sonntagnachmittag unter Kontrolle gebracht werden. 24 ausländische Flugzeuge flogen den Angaben zufolge mehr als 400 Löscheinsätze.

Der grösste Waldbrand in der Geschichte Israels war am Donnerstagmittag ausgebrochen. Brandverursacher sind nach ersten Ermittlungen zwei Jugendliche, die im Wald Feuer für eine Wasserpfeife sowie Kaffee angemacht hatten.

41 Menschen kamen ums Leben. Darüber hinaus hat das Feuer mehr als fünf Millionen Bäume auf einer rund 50 Quadratkilometer grossen Fläche vernichtet. Dies entspricht etwa eineinhalb Mal der Grösse des Kantons Basel Stadt.

Mehr als 17 000 Menschen hatten sich vor dem Feuer in Sicherheit gebracht. Die Universität von Haifa setzte am Montag den Lehrbetrieb wieder fort.

(sda)

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