Mountainbike : Triumph für Schurter! Schweizer holt Gesamtweltcup und historischen Rekord

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Mountainbike Triumph für Schurter! Schweizer holt Gesamtweltcup und historischen Rekord

Die Spannung vor dem Wochenende war gross. So stand in Italien die Entscheidung um den Gesamtweltcup im Mountainbike an. Die Schweiz kann sich freuen. So reüssieren Nino Schurter und Alessandra Keller.

von
Nils Hänggi
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Nino Schurter darf sich freuen …

Nino Schurter darf sich freuen …

freshfocus
… Alessandra Keller auch.

… Alessandra Keller auch.

Thömus maxon Swiss Mountain Bike Racing Team

Darum gehts

Was für ein Wochenende für die Schweizer Mountainbike-Welt! So durften sich Alessandra Keller und Nino Schurter über den Triumph im Gesamtweltcup freuen. Der 36-jährige Schurter hat dank des Erfolgs gar nicht nur den Erfolg in der Gesamtwertung geschafft. Nein, er sorgte auch für einen neuen Rekord.

So war es das achte Mal, dass Schurter den Gesamtweltcup gewann – historisch! So teilte er sich den bisherigen Rekord mit Julien Absalon. Die zweite Bestmarke verpasste er jedoch. Wenn Schurter im Cross-Country-Rennen gewonnen hätte, hätte er auch Absalon in Sachen Erfolgen in dieser Disziplin übertrumpft.

Da das nicht der Fall war (Schurter wurde Zweiter hinter Titouane Carod), stehen der Schweizer Moutainbike-Star und der Franzose beide weiterhin bei 33 Erfolgen im Cross Country. Dennoch: ein Riesen-Erfolg für Schurter – wenige Tage nach seinem 10. WM-Titel. 

Grosser Erfolg für Keller

Doch von Anfang an – schliesslich machte den Beginn für das Schweizer Triumph-Wochenende Alessandra Keller. Sie gewann am frühen Sonntagnachmittag den Gesamtweltcup. Damit feierte sie in Val di Sole (Italien) den ganz grossen Erfolg. So konnte die 26-Jährige am Samstag bereits ihre Führung in der Short-Track-Wertung verteidigen und sich den Weltcup in dieser Disziplin sichern.

Das Rennen der Frauen war äusserst spannend. Denn bereits vor dem Rennen wurde es kurzzeitig hektisch. So hiess es, dass die Führende der Gesamtwertung, die Niederländerin Anne Terpstra, aus gesundheitlichen Gründen auf den Start verzichten würde. Das erwies sich jedoch als falsch. Sie startete, gab aber später im Rennen auf. Folglich hatte sie nichts mit dem Ausgang des Rennens und des Gesamtweltcups zu tun.

«Wusste, ich muss Gas geben»

Und so war die Bahn frei für Keller, die am Ende Sechste wurde. Pauline Ferrand-Prévot gewann derweil das Rennen vor Loana Lecomte und Jolanda Neff, die zum Abschluss der Saison ihren 26. Podestplatz im Cross Country holte. Für die 26-jährige Keller ist der Triumph im Gesamtweltcup der grösste Erfolg in ihrer Karriere. 

Nach dem Rennen war sie überglücklich. Gegenüber SRF sagte Keller: «Es war brutal hart, vor allem in der letzten Runde habe ich brutal gelitten. Doch ich wusste, ich muss Gas geben für diesen Erfolg. Und das habe ich gemacht und ich habe es geschafft!» Den Erfolg im Gesamtweltcup habe sie während des gesamten Rennens im Kopf gehabt. «Ich wurde immer informiert, was der Stand ist. Das war für mich mega wichtig», so Keller. 

Schurter sagte nach dem Erfolg: «Es fühlt sich unglaublich an. Nach dem WM-Titel nun der nächste Erfolg: Das ist wunderbar.» Er habe nicht den besten Start gehabt, doch er habe sich nach vorne gekämpft. «Ich packte meine Chance, ich bin glücklich.»

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