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Hochspringer Iwan UchowDer Hallodri gewinnt Olympiagold

Der Russe Iwan Uchow holt in London mit einer Höhe von 2,38m Olympiagold. Als der Hochspringer 2008 in der Schweiz zu Gast war, trank er lieber, als Bestleistungen zu zeigen.

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Iwan Uchow sichert Russland die zehnte Goldmedaille der diesjährigen Spiele. Als einziger Athlet überspringt der 26-Jährige in London die Höhe von 2,38m. Beinahe in Vergessenheit gerät dabei der wohl spektakulärste Auftritt des Russen. Diesen hatte Uchow 2008 in der Schweiz, als er bei der Ahtletissima Lausanne betrunken zum Wettkampf erschien.

Hinlegen ist das passende Wort, um Uchows Gastspiel in der Schweiz zu beschreiben. Völlig betrunken nahm der Russe die Anfangshöhe von 2,17m in Angriff. Beim Anlauf gab der 22-Jährige sein Bestes, rannte so gut es halt ging - bis auf ein paar Wackler und die fehlende Geschwindigkeit natürlich.

Den Zuschauern gefiel der Auftritt

Kurz vor dem Hindernis erscheint Uchow das Hindernis dann doch unüberwindbar. Mit einem kleinen Satz wirft sich der Angeschwipste auf die Matte. Die Landung auf der weichen Unterlage bekam dem Sturzbetrunkenen sichtlich gut. Nach einem kurzen Time-out erhob sich Uchow und lief davon. Die Verantwortlichen disqualifizierten ihn umgehend.

Sein Trainer versuchte die Angelegenheit zu entschärfen: «Ich will nicht abstreiten, dass Iwan betrunken war, aber er hatte Streit mit seiner Freundin und war enttäuscht, dass er die Qualifikation für die Olympsichen Spiele in Peking nicht geschafft hat.» Uchow entschuldigte sich nach dem Fauxpas bei den Veranstaltern. Diese waren stinksauer. Dennoch wurde die Schnapsnase 2009 wieder eingeladen. Zu gut hat den Zuschauern sein Auftritt gefallen.

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