Aktualisiert 01.06.2020 15:27

Walensee

«Der Hilfeschrei war sehr schlecht zu verstehen»

Eine Leser-Reporterin hat am Montag am Walensee eine Suchaktion der Rega mitverfolgt. Die Kantonspolizei St. Gallen ist mit Tauchern und Drohnen vor Ort.

von
Gamze Ibis

Darum gehts

  • Am Montagnachmittag läuft eine Suchaktion nach einer vermissten Person am Walensee.
  • Was genau passiert ist, ist noch unklar.
  • Leser-Reporter hörten Hilfeschreie.

Die 21-jährige Leser-Reporterin aus Graubünden war am Montag am Walensee Baden, als sie aus der Ferne einen Hilfeschrei wahrnahm. «Die Person schrie ‹Hilfe›, aber es war sehr schlecht zu verstehen», sagt die 21-Jährige. Ob es die Stimme eines Mannes oder eine Frau war, habe sie nicht erkennen können.

Laut ihrem ebenfalls 21-jährigen Freund seien kurz nach dem Schrei die Polizei und die Rega aufgetaucht. «Dann kamen auch noch zwei Polizeiboote dazu», ergänzt er. Was genau passiert sei und wer gesucht werde, wissen die beiden nicht.

Taucher, Rega und Drohne im Einsatz

Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, bestätigt einen Einsatz am Walensee und die Suche nach einer vermissten Person. «Wir haben um 15.30 Uhr die Meldung erhalten, dass Hilfeschreie auf dem See zu hören sind», so Krüsi. Deshalb wurde die Seerettung aufgeboten zur Suche nach einer vermissten Person. «Wir wissen die Leute waren zu dritt auf einem Schlauchboot, eine Person ging ins Wasser und tauchte nicht mehr auf.» Taucher und Helikopter, sowie Drohnen wurden für die Suche eingesetzt.

Der Einsatz wurde gegen 21 Uhr abgebrochen. Krüsi: «Wir haben bis zum Sonnenuntergang gesucht. In den frühen Morgenstunden wird die Suche wieder aufgenommen.» Laut Krüsi soll im Verlaufe des Tages auch die Zürcher Kantonspolizei eintreffen und die St. Galler Kollegen bei der Suche mit technischen Hilfsmitteln unterstützen.

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