Frisuren-Trend: Der Hime Cut ist der verrückteste Haarschnitt des Sommers
Der Hime Cut ist nichts für Schüchterne: Mit der ausgefallenen Frisur sind einem die Blicke sicher. 

Der Hime Cut ist nichts für Schüchterne: Mit der ausgefallenen Frisur sind einem die Blicke sicher. 

Instagram/norimeke
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Vokuhila 2.0Der Hime Cut ist der gewagteste Haarschnitt der Saison

Letztes Jahr war der erneute Aufstieg des Vokuhilas der Aufreger unter den Haarschnitten. 2022 krallt sich der Hime-Schnitt diesen Titel – und das Internet ist begeistert.

von
Malin Mueller

Ein paar zarte Stufen, sanfte Meches oder (ganz verrückt!) Stirnfransen? Die Fans des Hime Cuts können über solche zaghaften Entscheidungen nur lachen. Denn der Look, der gerade zum Trend auserkoren wird, erfordert schon etwas mehr Mut.

Was ist der Hime-Haarschnitt?

Viel zu tun gibt es beim Trend-Cut nicht: Ein paar sehr gerade Stirnfransen ein Stück weit über den Augenbrauen müssen her. Dazu kommt links und rechts je eine breite Partie Haare, die zwischen Kinnpartie und Wangenknochen abgeschnitten wird.

Das ist schon alles. Der extravagante Look entsteht durch perfekt geschnittene Linien und allenfalls eine verrückte Farbwahl.

Daher kommt der Trend

Der Hime Cut ist alles andere als neu. Seinen Ursprung hat er in der japanischen Heian-Ära von 794 bis 1185. Damals liessen Mädchen und Frauen ihre Haare so lang wie möglich wachsen, um dem Schönheitsideal zu entsprechen. Mit einer Schere kamen sie dementsprechend selten in Berührung – mit einer Ausnahme: Jeweils zu ihrem 20. Geburtstag nahmen die Frauen an einer Zeremonie namens Binsogi teil. In ihr wurden die Haare um die Ohren herum gekürzt. Und geboren war der Hime (Deutsch: Prinzessin)-Schnitt.

Später tauchte er vor allem in Mangas auf, bis ihn die japanische Sängerin Megumi Asaoka in den 70ern zu ihrem Markenzeichen machte.

Als kurz darauf Cher nachzog, wurde der Look auch in der westlichen Welt zum Trend.

Hierzulande war er seitdem eher selten zu sehen. Doch wie schon der Oktopus Cut zu Beginn des Jahres bekommt der Hime-Schnitt aktuell durch den Hype japanischer Girl- und Boygroups sowie Mangaserien neuen Aufwind.

Bei Tiktok hat der Hashtag bereits 2,4 Millionen Aufrufe.

Das solltest du beachten

Wer jetzt spontan Lust auf eine Typveränderung bekommen hat, dem sei eines gesagt: Leicht in der Handhabung ist der Hime Cut nicht unbedingt: Damit die Frisur zur Geltung kommt, sollten die Haare perfekt glatt sein.

Die scharfen Kanten verzeihen zudem keine ausgelassenen Coiffeur-Besuche. Und das Herauswachsenlassen … kannst du dir selber denken, oder? Wer allerdings bereit ist, mit dem Mehraufwand zu leben, dem sind die Blicke auf der Strasse sicher. 

Hattest du auch mal eine eher auffällige Frisur oder trägst sie immer noch? Erzähle uns davon!

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