Aktualisiert 17.03.2011 10:33

Luca De NicolaDer Irre unter den Mistern

An langen Tagen erzählt Luca De Nicola viel von sich und seiner Welt. Auf rauchende Köpfe pfeift der Mister-Kandidat – er bleibt sonnig. Und entrückt.

von
Bettina Bendiner aus Dubai

Das Mister-Schweiz-Camp in Dubai – eine Saga aus 1001 Nacht. Ihr Märchenkönig: Luca De Nicola. Ein Highlight: Am Flughafen zog er blank, stand plötzlich in der Unterhose am Check-in. «Ich hatte Flecken auf der Hose», begründet er seinen Fauxpas mit seiner ihm eigenen Logik.

Betörend auch sein Anblick auf einem Kamel: Gemütlich trotten die Tiere mit ihrer hübschen Mister-Fracht vor sich hin. Nur eines hat Zündstoff geladen. Luca schreit wie am Spiess, klopft dem Tier auf den Hintern – und fällt fast runter. Luca: «Mein Kamel wollte nicht. Aber ich will immer 100 Prozent geben.» Die spürte auch der Türsteher eines Clubs. Er liess Luca nicht rein. Der Mister hatte keinen Pass dabei. Luca: «Er hatte keinen Respekt, er sagte: ‹Hier kommst du nur über meine Leiche rein.›» Luca konterte: «Ich nehme das als Herausforderung.»

Herausgefordert fühlte er sich auch von Pascal Breitenstein. Dem verpasste er einen blauen Fleck. Denn: «Im Sport gibts nur Feinde», erklärt Luca seinen Aussetzer. Oder kommt es gar vom Benzin? Drei Schluck Bleifrei 95 trank er angeblich. «Aus Versehen füllte jemand Benzin in meine Flasche.» Doch Luca gibt sich auch selbstkritisch: «30 Prozent von allem, was ich sage, ist zum Lachen. Ich weiss, dass ich zu viel Raum brauche. Ich werde an mir arbeiten.»

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