Fast keine Hitzetage - Der Juli war in der ganzen Schweiz viel zu nass und zu kalt
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Fast keine HitzetageDer Juli war in der ganzen Schweiz viel zu nass und zu kalt

Der Sommermonat Juli fiel grösstenteils ins Wasser. Untypisch ist auch, dass es fast keine Hitzetage gegeben hat.

von
Florian Osterwalder
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Im vergangenen Juli gab es verhältnismässig sehr wenige Hitzetage. 

Im vergangenen Juli gab es verhältnismässig sehr wenige Hitzetage.

Quelle: Meteonews
Dafür regnete es im Juli umso mehr. An einigen Orten wurden Jahrhundert-Rekorde gebrochen. 

Dafür regnete es im Juli umso mehr. An einigen Orten wurden Jahrhundert-Rekorde gebrochen.

Quelle: Meteonews
In den vergangenen zwei Jahren gab es im Juli höchstens zehn Regentage. Dieses Jahr waren es fast 20. 

In den vergangenen zwei Jahren gab es im Juli höchstens zehn Regentage. Dieses Jahr waren es fast 20.

Quelle: Meteonews

Darum gehts

  • Der Sommermonat Juli war im langjährigen Vergleich viel zu nass und zu kalt.

  • Untypisch ist auch, dass es fast keine Hitzetage gegeben hat.

  • An bestimmten Orten gab es neue Juli-Rekorde an Niederschlagsmenge.

Nachdem der erste Sommermonat Juni noch zu warm ausgefallen war, war der Sommermonat Juli im langjährigen Vergleich viel zu nass und auch ein wenig zu kalt. Wie Meteonews in einem Communiqué schreibt, sind jetzt auch die Zahlen dazu vorhanden. Bei den betrachteten Stationen weisen nur der Säntis und Lugano ein ganz leichtes Plus in Bezug auf die Temperaturen auf, in Samedan GR lag das Mittel genau in der Norm. Bemerkenswert ist, dass es im Norden, abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen, nicht einen Tag mit 30 Grad oder mehr und damit keinen Hitzetag gab.

Und es ist auch klar, dass der Juli im langjährigen Vergleich viel zu nass war. Einige Wetterstationen konnten sogar einen absoluten Juli-Rekord an Niederschlagsmenge verzeichnen. So zum Beispiel die Station in Robiei im Kanton Tessin. Dort lag der bisherige Rekord aus dem Jahr 2011 bei 408 Litern. Im vergangenen Juli wurden dort 591 Liter gemessen. Örtlich wurden sogar bei weit ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Stationen Rekorde verzeichnet, so zum Beispiel in Airolo TI, wo der Rekord von 1888 und in Altdorf, wo derjenige von 1877 übertroffen wurde.

Die ausserordentlich hohen Niederschlagsmengen kommen daher, weil es an ungewöhnlich vielen Tagen regnete, wie Meteonews schreibt. Und der Niederschlag kam auch oft in Form von heftigen Gewittern. Es gab im Juli stellenweise an gewissen Orten 20 Regentage. Zum Vergleich: In den letzten beiden Jahren gab es im Juli lediglich etwa zehn Tage mit Regen. Aufgrund des vielerorts zu nassen Wetters ist auch die Sonnenscheindauer im Juli unterdurchschnittlich. Stellenweise schien die Sonne mehr als 50 Stunden weniger häufig als normal.

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