1D gegen Bieber: Der Kampf um den Teenie-Thron
Aktualisiert

1D gegen BieberDer Kampf um den Teenie-Thron

Die aktuell grössten Teenager-Lieblinge haben zeitgleich ein neues Album veröffentlicht: One Direction und Justin Bieber. Wer gewinnt?

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fim

Es in die Smartphone-Playlists der Teenies und als Poster an ihre Schlafzimmerwände zu schaffen, sichert einem im Pop-Business einen Platz in der Königsklasse – denn Teenies sind die treusten und eifrigsten Fans. Die aktuellen Schwergewichte in dieser Kategorie sind der 21-jährige Justin Bieber aus Kanada, entdeckt als Youtube-Wunder, und One Direction – vier Jungs aus England, zwischen 21 und 23 Jahre alt, geformt in der Castingshow «X Factor».

Zeitgleich haben die beiden Acts dieses Wochenende ein neues Album veröffentlicht. Nun kommt es zu einem Direktvergleich der grössten Teenie-Stars: Wer toppt in der ersten Woche die Charts? Wer verkauft sich besser? Und welches Album ist eigentlich besser? Kurz: Wer regiert 2015 die Teenager-Fan-Welt? Eine erste Prognose.

Die sozialen Medien sind – natürlich – gespalten. Die beiden Lager sind riesig – und stur. Entweder pro Bieber:

Oder pro 1D:

Bezüglich Verkaufszahlen gibt es ein enges Rennen: Das Branchenmagazin «Billboard» sagt beiden Acts Verkäufe in Höhe von rund 450'000 Einheiten für die erste Woche voraus. Mit leichtem Vorteilen für Bieber.

Die Download-Charts von Google und Apple sagen ebenfalls einen Bieber-Sieg voraus. Und zwar deutlich. Justin dominiert die globalen iTunes-Hitparaden: Platz eins fürs Album, dazu drei Singles in den Top Ten. One Direction stehen mit dem Album auf Platz vier, die Singles folgen auf den Plätzen 10 und 11. In der Heimat der Boygroup ist ebenfalls Bieber vorn: Platz eins in den UK-iTunes-Charts, einen Rang vor seinen schärfsten Konkurrenten. Im Play-Store von Google wechseln sich heute die Deluxe-Version von Biebers «Purpose» und One Directions «Made In The A.M.» auf Rang zwei und drei gegenseitig ab.

In den Schweizer Radios ist Bieber vorn

Die Schweizer Radios spielen gemäss Airplay.ch Bieber zurzeit etwas häufiger. Favorisieren mag Christian Jäckli, Musikchef von Radio 24, für sein Programm aber keinen der Teenie-Lieblinge: «Wir spielen beide Acts ungefähr gleich stark, auch bei der Beliebtheit halten sie sich die Waage. Mal kommt ein Lied von Justin Bieber besser beim Publikum an, mal eines von One Direction.» Radio-Pilatus-Musikchef Thomas Zesiger sagt: «Wir behandeln die beiden Acts losgelöst voneinander. Zurzeit wird Justin Bieber vom Publikum oft gewünscht, aber vielleicht kommt schon nächste Woche eine neue Hammer-Single von One Direction.»

Fehlen noch die Kritiker: Sowohl One Direction wie Justin Bieber haben von renommierten Plattformen positive Reviews gekriegt. Auf Metacritic.com, einer Online-Kritikensammlung, siegt die Boyband mit hauchdünnem Vorsprung.

Fazit: Bieber wird Ende Woche die Krone für den König des Teenie-Pops abholen, er gewinnt in den Charts und bei den Radios. Und wird wohl auch bei den Verkäufen leicht besser abschneiden als 1D. Die beiden Fan-Lager freuen sich derweil über gelungene neue Alben ihrer Lieblinge. Die Poster an der Wand bleiben, wo sie sind.

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