«Halo: Reach»: Der Kampf ums Überleben beginnt
Aktualisiert

«Halo: Reach»Der Kampf ums Überleben beginnt

«Halo: Reach» erzählt, wie der Krieg zwischen den Menschen und den Covenants begann. Dazu gibt es Halo-Action, wie Fans der Reihe sie sich wünschen.

von
Jan Graber

Nachdem das Entwicklerstudio Bungie in «Halo: ODST» den Versuch gewagt hatte, «Halo»-Zocker in die Haut eines Anfängersoldaten zu stecken, hat sich das Studio nun eines Besseren besonnen: Spieler dürfen in «Halo: Reach» wieder in die Rüstung eines Elitesoldaten steigen, der – ein netter Nebenaspekt – diesmal weiblich sein kann.

Zwar handelt es sich beim Helden erneut nicht um den Masterchief, in Begleitung des Helden kommt jedoch Action, wie sie von «Halo»-Fans geliebt wird: Dem Ballerchef und seinen Begleitern stellen sich auf dem Planeten Reach zahllose, Covenants genannte Aliens entgegen, die es ins binäre Walhalla zu schicken gilt. Die Krieger dürfen dabei auf neue Feuerkraft sowie neues Flug- und Fahrgerät zählen. Der Held erhält anhand von Power-ups zudem zusätzliche Sonderkräfte. Der Krieger ist zäher geworden und von den Aliens fast nicht mehr zu bodigen – woran vor allem Neulinge der Reihe Freude haben werden. Geübte Chefschützen müssen einen härteren Schwierigkeitsgrad wählen, um sich herausgefordert zu fühlen. Zwar erzählt «Halo: Reach» vom Beginn des Kriegs zwischen Menschen und Covenants, die Story spielt jedoch nicht die gleich zentrale Rolle wie in früheren Titeln. Dafür wurde mehr Gewicht auf die Action gelegt. In die Kampagne können sich bis zu vier Spieler gleichzeitig stürzen. Zudem wurde der bereits exzellente Multiplayermodus aufgepeppt: Spieler erhalten für ihre Action Punkte, mit denen sich die Optik des persönlichen Elitesoldaten anpassen lässt. «Halo: Reach» bietet Fans der Reihe wieder, was sie sich wünschen: Bersekermässige Action in der Rüstung des Masterchiefs, die in fantastisch gestalteten Levels stattfindet. Was will man mehr?

«Halo: Reach» für Xbox 360; Bungie, Microsoft

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