Neue Moore-Doku: Der Kapitalismus als Liebesgeschichte
Aktualisiert

Neue Moore-DokuDer Kapitalismus als Liebesgeschichte

Der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore hat den Titel für seine Dokumentation über die Wirtschafts- und Finanzkrise bekannt gegeben: «Capitalism: A Love Story».

In einer Mitteilung des Studios Overture Films am Donnerstag frotzelte der Oscar-Preisträger («Bowling for Columbine»), dass es an der Zeit gewesen sei, einen «Beziehungsfilm» zu drehen. «Er hat alles - Lust, Leidenschaft, Romantik und 14 000 Jobs, die jeden Tag gestrichen werden.» Es handle sich um eine «verbotene Liebe» namens Kapitalismus, kommentierte Moore.

Die satirisch-böse Abrechnung mit denen, die aus Moores Sicht an der Finanz- und Bankenkrise schuld sind, läuft in den USA Anfang Oktober an.

Im Juni hatte Moore für den damals noch namenlosen Film in einem Teaser-Video zu einer grosszügigen Spende aufgerufen. «Bitte helfen Sie denen, die von der Wirtschaftskrise schwer getroffen wurden», bettelt der Doku-Filmer in dem Video grinsend und hält eine Spendenbüchse für verarmte Banker, Manager und Vorstandsbosse bankrotter Konzerne hoch.

(sda)

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