Aktualisiert

Her Majesty's Christmas MessageDer königliche Weihnachtsgruss

Zum 56. Mal wird sich die Queen Elisabeth II. morgen mit ihrer traditionellen Weihnachtsrede an die britische Nation wenden. Und heute schon an die 20-Minuten-Online-User.

<i>YouTube</i>

Alle Jahre wieder ergreift das königliche Oberhaupt von England die Gelegenheit, zum britischen Volk zu sprechen.

So wird die 82-jährige Queen Elisabeth II. auch morgen ihre traditionelle Weihnachtsrede halten und darin ihre eigenen Gedanken und nicht die ihrer Minister kund zu tun.

Finanzkrise, Gewalt und Prinz Charles

Dieses Jahr, nicht überraschend, wird sie darin die Finanzkrise erwähnen: «Weihnachten ist eine Zeit zum Feiern. Aber dieses Jahr ist es eine düstere Zeit für viele von Ihnen.»

Aber auch Gewalt und das gefährdete Klima macht die Queen zum Thema. Ausserdem wird sie darin einige Anektoden aus den Kinderjahren ihres heute 60-jährigen Sohnes Prinz Charles zum besten geben.

Die erste Weihnachtsrede am TV

1952, nach dem Tod ihres Vaters, hielt die Queen zum ersten Mal den Christmas Speech und 1957 konnte die Weihnachtsrede auch am Fernsehen mitverfolgt werden. Das sah so aus:

$$VIDEO$$

YouTube

Darin sagt die damals erst 31-jährige Königin, dass ihr Grossvater vor 25 Jahren die erste Weihnachtsrede an die Nation hielt und heute wieder ein historisches Ereignis stattfinde, die erste TV-Übertragung.

Ihre eigene Familie sitze oft zusammen vor dem Fernsehen, so wie auch in diesem Moment. «Und so stelle ich Sie mir jetzt vor.» Vom damals noch neuen Medium erhoffte sich die Königin, dass ihre Worte persönlicher und direkter zur Nation gelangen würden.

Neue Technologie und alte Werte

Das noch neue Fernsehen nahm die Queen zum Anlass, auf die schnelle Veränderung der Welt hinzuweisen und darauf, dass viele Menschen deshalb nicht mehr wissen, woran sie sich festhalten sollen.

Sie macht sich stark für alte Werte wie Moral und Religion, denn das Problem seien nicht neue Erfindungen, sondern dass unüberlegte Leute eben diese Ideale über Bord werfen. Die Rede endete mit den Worten: «Ich wünsche Ihnen allen die ganze Freude, den Genuss und den Frieder einer sehr glücklichen Weihnacht.»

Deine Meinung