Aktualisiert 01.03.2011 07:35

Steinerberg SZDer kreative Kopf hinter den Nano-Gesichtern

Er ist der Erfinder von Animalos, Spuukies und Co.: Der Schwyzer Iwan von Rickenbach hat mit seinem Team den Nanos ein Gesicht gegeben.

von
Stefanie Nopper
Gab den Nano-Figuren ein Gesicht: Der Schwyzer Junior Art Director Iwan von Rickenbach (28). (Foto: Livia Bergamin)

Gab den Nano-Figuren ein Gesicht: Der Schwyzer Junior Art Director Iwan von Rickenbach (28). (Foto: Livia Bergamin)

Der Auftrag war klar: Die Nano-Kapseln der Migros sollen Kinder zum kreativen Spielen anregen und müssen zum Leben erweckt werden. «Ich habe überlegt, was Kinder und Jugendliche beschäftigt, und bin so auf die Idee gekommen, die Figuren in Clans einzuteilen», sagt Iwan von Rickenbach (28), der als Junior Art Director bei der Agentur Wirz in Zürich arbeitet. Heraus kamen dabei unter anderem «die Coolen, die Bad Boys und die Traurigen». Diese würden die Welt der Kinder und Jugendlichen widerspiegeln, wo man sich gerade über die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen identifiziere. «Anhand der Gesichter habe ich dann versucht, diese Jugendgruppen auf lustige und sympathische Art darzustellen», so der studierte Grafik- und Mediendesigner.

Mittlerweile ist klar: Der Mann aus Steinerberg hat an einer wahren Erfolgsgeschichte mitgearbeitet – unzählige Kinder lieben die bunten Nanos. Doch diese haben nicht nur Freunde. Es wird immer wieder kritisiert, dass Kinder sie verschlucken könnten. Von Rickenbach ist sich bewusst, «dass die Nanos extrem polarisieren»: «Grundsätzlich bin ich aber nur fürs Design und nicht fürs Produkt an sich zuständig.» Es liege in der Verantwortung der Eltern, ihre Aufsichtspflicht wahrzunehmen.

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