27.04.2019 07:40

Der Kult um die verkleideten Schosshunde

Ihre Besitzer fahren sie im Kinderwagen spazieren und stecken sie in Outfits: Das Geschäft mit den Minihunden in Japan ist gigantisch.

von
hüt
27.4.2019

Viele Japaner, vor allem ältere, haben gern ein kleines Hündchen als Gesellschaft – für manche ist es auch der Lebensinhalt. Das Business um die Vierbeiner ist riesig. Im Hundewagen seinen Liebling spazieren zu fahren, ist ebenso normal wie komplett verkleidete Minihunde, durchgestylt von Kopf bis Pfoten.

Willst du so richtig eintauchen in den Hype, dann schau dir auf Netflix die Sendung«Hunde», Episode «Scheren weglegen», an. Da begegnest du japanischen Hundefriseuren im Einsatz und Damen, die sich nicht mit einem Ehemann rumplagen wollen und lieber ein Hündchen als Lebensmittelpunkt haben.

Der berühmteste Hund Japans ist jedoch kein Schosshündchen, sondern ein Shiba Inu, die japanische Rasse, die auch bei uns beliebt ist. Die Geschichte Hachikos wurde sogar in Hollywood verfilmt.

Japans verrückte Fotoautomaten

Die Bilder mögen nicht passtauglich sein, dafür umso fröhlicher und knalliger: So funktionieren Purikura, die japanischen Fotoautomaten.
(Video: Ronja Sakata)

Ronja Sakata (40), geborene Müller, ist studierte Lebensmittelingenieurin. Vor über 17 Jahren reiste sie für ein Praktikum erstmals nach Japan. Dort verliebte sie sich nicht nur in das Land, sondern auch in ihren jetzigen Mann, dem sie den klingenden Nachnamen zu verdanken hat. Sakata spricht fliessend Japanisch und bietet online einen Gratis-Japanischkurs an. Weiteres Insiderwissen gibt sie an ihrem sogenannten Japanspaziergang weiter. Infos: Ronjasakata.com

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