Doch nicht vermisst: Der Limmat-Schwimmer hat sich gemeldet
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Doch nicht vermisstDer Limmat-Schwimmer hat sich gemeldet

Der eine der beiden Männer, die am Wochenende in Zürich vermeintlich in der Limmat verschwanden, hat sich bei der Polizei gemeldet. Er ist wohlauf und war nur zum Schwimmen in den reissenden Fluss gestiegen.

Ein Mann, der am Wochenende angeblich in der Limmat verschwunden war, ist wieder aufgetaucht. Er hat sich bei der Stadtpolizei Zürich gemeldet und ist wohlauf, wie diese am Mittwoch mitteilte. Der «Vermisste» war freiwillig zum Schwimmen in die reissende Limmat gestiegen.

Am Sonntagnachmittag hatten mehrere Fussgänger der Stadtpolizei gemeldet, dass beim Fischerweg ein Mann in einem Neoprenanzug in der Limmat treibe. Er werde von der starken Strömung mitgerissen. Nach den anhaltenden Regenfällen war der Flusspegel stark angestiegen.

Die Suchaktion der Polizei blieb jedoch erfolglos. Weitere Zeugen wollten beobachtet haben, wie der Unbekannte selbst wieder aus der Limmat gestiegen war.

Mehrmals von der Wipkingerbrücke zum Hardeggsteg geschwommen

Aufgrund von Medienberichten meldete sich am Dienstabend ein Mann aus der Stadt Zürich bei der Stadtpolizei. Der vermeintliche Vermisste gab an, er sei am Sonntag in einem schwarzen Neoprenanzug mehrmals die Strecke zwischen Wipkingerbrücke und Hardeggsteg geschwommen. Darauf stellte die Polizei die Suche an der Limmat ein.

Noch keine neuen Erkenntnisse hat die Polizei von einem zweiten Vorfall, der sich am Samstag ereignet hat. Ein Trampassagier hatte beobachtet, wie ein Mann von der Quaibrücke in den See sprang und in den Wassermassen verschwand. (sda)

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