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«Halo 2»Der Master Chief hat alle Hände voll zu tun

Die Covenants überfallen die Erde und der Master Chief muss wieder ran. 20 Minuten hat exklusiv den Action-Shooter «Halo 2» getestet.

Kein Friede für den Master Chief: Die skrupellosen Covenants – hinterlistige Aliens, die von den Menschen etwa eine ähnlich gute Meinung haben wie die Menschen von Ungeziefer – haben die Erde überfallen, um sich für die Zerstörung des heiligen Rings (im ersten Teil von «Halo») zu rächen. Die Armeen der Erde sind zerschlagen und der Master Chief, ein genetisch aufgewerteter Supersoldat, hat alle Hände voll zu tun, um die Vernichtung der Menschheit abzuwenden.

Der erste Teil von «Halo» wurde auf Anhieb zu einem durchschlagenden Erfolg und gilt als einer der besten Ego-Shooter für Konsolen. Die Entwickler von «Bungie» haben viel daran gesetzt, auch «Halo 2» zu einem Erfolg zu machen. Es könnte klappen: «Halo 2» sieht optisch noch besser aus als der grafisch brillante erste Teil. Die Entwickler haben erneut beeindruckende Landschaften geschaffen, in denen die erbarmungslosen Kämpfe stattfinden. Dennoch ist es nicht die Grafik, die am meisten fasziniert: Eine ausgeklügelte Geschichte zieht den Gamer von Beginn weg ins atemlose Geschehen von «Halo 2».

Obwohl in erster Linie Covenants aller Schattierungen die Lebenslichter gelöscht werden müssen, kommt dank überraschender Wendungen nie Langeweile auf – im Gegenteil. Neue Feinde, Waffen und Fahrzeuge sind hinzugekommen. Witzig ist zudem die Sprachausgabe ausgefallen: Wenn sich Aliens und Menschen gegenseitig beschimpfen, macht das deliriöse Ballern besonders viel Spass.

Jan Graber

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