16 Stunden festgesteckt: Der Mega-Frachter hat endlich abgehoben
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16 Stunden festgestecktDer Mega-Frachter hat endlich abgehoben

Ein Transportflieger ist auf dem falschen Flugplatz gelandet und sass fest – wegen einer zu kurzen Landebahn. Eine Pilotendelegation aus New York musste ihm aus der Patsche helfen.

von
kri

16 Stunden steckte ein Megafrachter des Typs Boeing 747 Dreamlifter auf einem Provinzflughafen in Kansas fest. Um 13.15 Uhr (Ortszeit) hat der Riesenvogel wieder abgehoben – mit Hilfe einer Pilotendelegation aus New York, die extra angereist war, um den Riesenvogel über die Startbahn zu navigieren. Diese war dafür eigentlich zu kurz: Der Dreamlifter benötigt zum Abheben bei voller Beladung normalerweise 2,8 Kilometer Startbahn. Auf dem Flughafen Jabara stehen aber lediglich 1,9 Kilometer zur Verfügung.

Gestern um 21.20 Uhr (Ortszeit) war der Dreamlifter nach einem Bericht des Lokalsenders KWCH auf dem Colonel James Jabara Airport gelandet – 15 Kilometer von der McConnell Air Force Base entfernt, seinem eigentlichen Bestimmungsort. Wie die Piloten sich derart verfliegen konnten, ist noch unklar. Sie haben die Strecke seit August mindestens 26-mal ohne jegliche Zwischenfälle absolviert. Mittlerweile ist der Mega-Frachter aber sicher an seinem Zielort angelangt.

Irgendwie ist beim Dreamliner der Wurm drin. Wenn einmal nicht Batterien oder Toiletten ausfallen, dann hapert es an der Zulieferung: Denn im gewaltigen Rumpf des Pannenflugzeugs werden Teile der Boeing 787 transportiert.

Hier hebt der Mega-Frachter ab.

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