Angelo Piovano - Der meist tätowierte Mann Italiens ist gestorben
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Angelo PiovanoDer meist tätowierte Mann Italiens ist gestorben

Im Alter von 85 Jahren starb der Italiener Angelo Piovano in der Nacht auf Samstag. In Turin ist die Trauer gross – sogar die Bürgermeisterin würdigt Piovano auf Facebook.

von
Angela Rosser
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Auf Facebook schreibt der Neffe von Angelo Piovano, dass dieser im Alter von 85 Jahren gestorben ist.

Auf Facebook schreibt der Neffe von Angelo Piovano, dass dieser im Alter von 85 Jahren gestorben ist.

Facebook/AngeloPiovano
Piovano war der am meisten tätowierte Mann Italiens und der am meisten Tätowierte über 65-Jährige weltweit.

Piovano war der am meisten tätowierte Mann Italiens und der am meisten Tätowierte über 65-Jährige weltweit.

Facebook/Angelo Piovano
«Jetzt wird das Universum noch bunter», schreibt sein Neffe Marco Bruno auf Social Media.

«Jetzt wird das Universum noch bunter», schreibt sein Neffe Marco Bruno auf Social Media.

Facebook/Angelo Piovano

Darum gehts

  • Angelo Piovano war der am meisten tätowierte Mann Italiens.

  • Mit 85 Jahren verstarb Piovano im Spital.

  • Seine Freundinnen und Freunde sowie seine Fans trauern auf Social Media.

Mit 85 Jahren verstarb der meist tätowierte Mann Italiens. Seinen Tod gab Neffe Marco Bruno auf Social Media bekannt: «Angelo ist letzte Nacht gestorben, jetzt wird das Universum noch bunter.» Piovano war nicht nur in seiner Heimat bekannt, er hielt auch den Guinness-Weltrekord für den am meist tätowierten Mann weltweit über 65 Jahren.

Wegen einer Krankheit wurde Piovano ins Spital verlegt, wo er in der Nacht auf Samstag verstarb. Die Bürgermeisterin Turins, Chiara Appendino, tut ihrem Beileid auf Facebook kund: «Wir werden dich vermissen», wie die Zeitung «Reppublica» schreibt.

Mit 56 Jahren zum ersten Mal tätowiert

Sein erstes Tattoo, ein Portrait seines Hundes Florinda, liess sich Piovano im Alter von 56 Jahren nach dem Tod seiner Mutter stechen, als Andenken. Bis zu seinem Tod waren 98 Prozent seines Körpers mit bunten Farben verziert. Ein Tätowierer fragte Piovano einst: «Du hast so viele Tattoos, was wenn du des Tätowierens müde wirst?» Seine Antwort: «Dann schlafe ich».

Die Turiner Zeitung «Torinooggi» schreibt, er sei in der ganzen Stadt bekannt gewesen, fast alle Menschen, die Turin besucht haben, hätten ihn mindestens einmal im Leben getroffen. Piovano habe der Welt immer mit einem breiten Lachen und mit viel Freundlichkeit begegnet.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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