Stephen Hawking: Der Mensch muss in den Weltraum
Aktualisiert

Stephen HawkingDer Mensch muss in den Weltraum

Der Mensch muss nach Ansicht des britischen Astrophysikers Stephen Hawking innerhalb der kommenden 200 Jahre den Weltraum besiedeln, wenn er sein Überleben sichern will.

von
ast
Hawking im Jahr 2009 an einem Gastvortrag an der Universität Genf.

Hawking im Jahr 2009 an einem Gastvortrag an der Universität Genf.

Das Wachstum der Weltbevölkerung und die begrenzten Ressourcen der Erde würden immer mehr zu einer Bedrohung für den Menschen, sagte der 68-Jährige am Montag in einem Interview mit der Internetplattform «Big think».

«Wenn wir die einzigen intelligenten Wesen der Galaxie sind, dann müssen wir unser Überleben sichern», ergänzte er. «Ich denke, dass die Zukunft der menschlichen Rasse langfristig im Weltraum liegt.»

Hawking glaubt an Aliens

Hawking ist sich aber «nahezu sicher, dass es ausserirdisches Leben im All» gibt, wie er dieses Jahr in einer Dokumentation sagte. Einer Kontaktaufnahme mit Ausserirdischen steht der berühmte Wissenschaftler allerdings skeptisch gegenüber.

Hawking hat zahlreiche preisgekrönte Arbeiten zur Weltraumforschung veröffentlicht. Sein populärwissenschaftliches Buch «Eine kurze Geschichte der Zeit» wurde in vielen Sprachen zum Bestseller. 2009 gab er mit 67 Jahren den Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Cambridge ab.

Hawking leidet seit Jahrzehnten an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln nach und nach absterben. Der weltbekannte Wissenschaftler sitzt im Rollstuhl und kann sich nur mit Hilfe eines Sprachcomputers verständigen. (ast/sda)

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