1. August: Klima-Aktivisten unterbrechen Rede von Sommaruga

1. AugustKlima-Aktivisten unterbrechen Rede von Sommaruga

Am Nationalfeiertag werden an verschiedenen Orten in der Schweiz 1. August-Feiern durchgeführt. Alle Infos dazu findest du im Ticker.

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Die Schweiz feiert Geburtstag.

Die Schweiz feiert Geburtstag.

20min/Marco Zangger
Am Nationalfeiertag stehen schweizweit Bundesratsreden an.

Am Nationalfeiertag stehen schweizweit Bundesratsreden an.

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Bereits am 31. Juli halten einzelne Bundesräte und Bundesrätinnen ihre Festtagsreden.

Bereits am 31. Juli halten einzelne Bundesräte und Bundesrätinnen ihre Festtagsreden.

20min/Marco Zangger

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Montag, 01.08.2022
20:29

Aktivisten unterbrechen Sommaruga-Rede

Die 1.-August-Rede von Simonetta Sommaruga in Fribourg ist durch Klimaaktivisten von «Renovate Switzerland» gestört worden. Zwei Männer unterbrachen ihre Ansprache, wiesen auf Hitzewellen, Ernteausfälle und Energieknappheit hin und forderten den Bundesrat und die Bevölkerung auf, in der Klima- und Energiekrise zu handeln.

Via Twitter warnt «Renovate Switzerland» zudem: «Sollte die Schweizer Regierung dieser Aufforderung bis zum Herbst nicht nachkommen, werden die Sympathisanten von Renovate Switzerland ihre friedlichen Störungen intensivieren.»

An Sommaruga gerichtet schrieben sie: «Es tut uns leid, dass wir Ihre Rede unterbrechen mussten. Wir wünschen uns, wir müssten das nicht tun. Aber wie Sie gestern gesagt haben: Wir können nicht einfach so weitermachen. Wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen».

Noch gibt es keine offizielle Stellungnahme zu dem Zwischenfall. Sommaruga selbst betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit davon, in der Schweiz erneuerbare Energie zu produzieren.

19:53

Cassis dankt der Bevölkerung für die Aufnahme Geflüchteter

In Lausanne Ouchy sprach Ignazio Cassis auch die Aufnahme Geflüchteter aus der Ukraine an. Die Verantwortung für aus dem Krieg Geflüchtete ergebe sich aus dem Privileg der Schweiz, die seit 1847 keinen Krieg auf eigenem Boden mehr führen musste.

«Ich bin stolz darauf, der Präsident eines Landes zu sein, das innerhalb weniger Tage seine Türen und sein Herz für mehr als 50.000 Menschen in Not geöffnet hat. Ich bin stolz auf Sie, meine Damen und Herren, die Sie die Türen Ihrer Häuser geöffnet haben, um diese Mütter und ihre Kinder aufzunehmen!»

19:50

Cassis warnt in Lausanne vor Klimaerwärmung und Krieg

Seine letzte Rede zum Nationalfeiertag hielt der Bundespräsident in Lausanne Ouchy. Dabei sagte er: «Vor zweieinhalb Jahren lebten wir in einer anderen Welt.» Er betont dabei die «klimatischen Umwälzungen, Hitzewellen, Unwetter und Brände», jedoch auch den Krieg in der Ukraine, der «unser Sicherheitssystem in Europa in Frage stellt» und die Gleichgewichte auf dem Planeten neu definiert.»

Er fragt deshalb: «Sind wir bereit zu akzeptieren, dass unsere persönlichen Interessen - zumindest teilweise - in den Hintergrund treten können? Und dass unsere nationalen Interessen nicht mehr von uns allein verteidigt werden können, sondern in Zusammenarbeit mit Ländern, die unsere Werte teilen? Sind wir bereit, die vor uns liegenden Herausforderungen anzunehmen?» Es gelte nun, sich mehr auf Zukunftsfragen zu fokussieren und an die nächste Generation und die Bewahrung der eigenen Heimat zu denken.

19:26

Berset beschwört «Kompromissfähigkeit, Meinungsfreiheit und Respekt»

Alain Berset hat am Nationalfeiertag Reden in Stein am Rhein SH und in Vully-les-Lacs VD gehalten. Dabei warnte er vor Social Media, «Dauerempörung» und Wut: «An diesem Nationalfeiertag sollten wir auf unsere Institutionen achten. Polemik und vereinfachende Analysen beeinträchtigen unsere politische Kultur. Wir sollten anderen zuhören und uns bewusst sein, dass sie auch Recht haben können», so Berset.

Statt Polemik seien «Kompromissfähigkeit, Meinungsfreiheit und Respekt vor dem politischen Gegner» gefragt. «Das gemeinsame Ringen um gute Lösungen, die Neugier auf die Sicht der anderen und das Wissen darum, dass auch das Gegenüber Recht haben könnte», hätten die Schweiz seit jeher stark gemacht. «Wir sind als Land darauf angewiesen, dass die Diskussionen möglichst rational geführt werden», so Berset.

18:43

«Die Schweiz handelt, sie ist neutral, aber nicht gleichgültig»

Auch den Krieg in der Ukraine adressierte Ignazio Cassis bei seiner abschliessenden Rede: «Diese Wendepunkte in der Schweizer Geschichte erinnern uns daran, dass Frieden und Stabilität zerbrechlich sind und dass wir zu ihnen Sorge tragen müssen, auch bei uns. Alles kann von einem Tag auf den anderen kippen. Die jüngste Geschichte hat uns dies auf grausame Weise vor Augen geführt, als auf dem europäischen Kontinent ein Krieg mit all seinen Schrecken ausbrach und Millionen von Frauen und Kindern ins Exil getrieben wurden.»

Der Bundespräsident betonte: «Ich bin davon überzeugt, dass die heutige Welt mehr ‹Swissness› braucht. Die Schweiz handelt, sie ist neutral, aber nicht gleichgültig.»

«Die heutige Welt braucht mehr Swissness», so Bundespräsident Cassis bei seiner Rede in Lausanne.

«Die heutige Welt braucht mehr Swissness», so Bundespräsident Cassis bei seiner Rede in Lausanne.

IMAGO / Andreas Haas

In Bezug auf die Schweiz sagt er: «Zusammenhalten: Das ist es, was wir im Herzen Europas, auf unserem Territorium, dem Treffpunkt von vier Sprachen und ebenso vielen Kulturen, gelernt haben zu tun. Das ist es, was ich in diesem Jahr als Bundespräsident feiern möchte.»

Abschliessend stellt er ins Publikum die Frage: «In welchem anderen Land könnte ein Präsident einen Linienzug nehmen und an einem Tag drei Sprachregionen durchqueren, wobei er anhält, um mit der Bevölkerung einen festlichen Moment zu teilen?» Dies gehöre zur Schweizer Kultur, zur Schweizer DNA und sei eine enorme Chance.

18:35

Cassis beschwört in Lausanne den Zusammenhalt der Schweiz

Auch im Quartier des Arts in Lausanne hat Bundespräsident Cassis eine Rede zum Nationalfeiertag gehalten. «Mit dieser Reise wollte ich an die unglaubliche Kompromissfähigkeit und den Zusammenhalt erinnern, die die Stärke der Schweiz ausgemacht haben und die auch heute noch dazu beitragen, uns ein einzigartiges Zusammenleben zu sichern. Man muss nur die Welt um uns herum betrachten, um sich dieses unschätzbaren Reichtums bewusst zu werden!», so Cassis.

Der Bundespräsident reiste am Nationalfeiertag von Lugano nach Knonau im Kanton Zürich, dann weiter nach Grenchen im Kanton Solothurn und dann mit Zwischenstopp in Yverdon VD nach Lausanne.

12:52

Cassis ruft Bevölkerung zum Energiesparen auf

Der Bundespräsident beschwört in seiner Rede die Vielfalt und das Gemeinschaftsgefühl herauf, die in der Krise besonders wichtig seien. Seine heutige Tour de Suisse startete im Tessin, geht über zwei Orte in der Deutschschweiz und endet heute Abend in der Romandie.

Zum Schluss der Rede ruft Ignazio Cassis die Bevölkerung zum Energiesparen auf. «Fragen Sie sich, was Sie für den Staat tun können, und nicht, was der Staat für Sie tun kann», so der Bundespräsident.

20min

Von den in Telegram-Chats angekündigten Störmanövern war derweil nichts zu sehen. (ore/bre)

11:55

Bundespräsident Cassis kommt in Grenchen SO an

Ignazio Cassis ist mit dem Zug zusammen mit seiner Frau in Grenchen angekommen. Die beiden reisten im Restaurantwagen an und werden in Grenchen von der Polizei begleitet.

20min

Etwa 200 Personen waren zum Empfang des Bundespräsidenten in Grenchen anwesend, darunter Stadtpräsident François Scheidegger. Die örtliche Stadtmusik ergänzte den feierlichen Empfang.

20min

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Geschätzt 700 Personen haben sich am Marktplatz versammelt und warten auf die 1.-August-Rede von Cassis, die um 14.30 Uhr starten soll. (ore/bre)

10:32

Wladimir Putin gratuliert Ignazio Cassis per Twitter

In einem schlichten Tweet, den ein etwas grimmiges Porträt ziert, lässt der russische Präsident Wladimir Putin seinem Schweizer «Amtskollegen» Ignazio Cassis zum Nationalfeiertag über die Russische Botschaft Glückwünsche zukommen. «Der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin gratuliert dem Präsidenten der Schweizerischen Eidgenossenschaft Ignazio Cassis zum Nationalfeiertag der Schweiz», heisst es wörtlich.

Die Nüchternheit des Beitrages erstaunt nicht weiter, gilt die Schweiz in den Augen Russlands doch als «unfreundliches Land». (trx)

09:25

Polizei bei illegaler Party mit Flaschen und Velos beworfen

Bei einer illegalen Party beim Zürcher Oberen Letten kam es in der Nacht auf heute zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Wegen lauter Musik rückten Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten gegen 2.30 Uhr zum Skaterpark beim Oberen Letten aus und stellten dort eine grosse Menschenansammlung fest. Als die Beamten das Gespräch mit den Verantwortlichen der Party suchten, seien sie aus der Menge heraus mit Getränkedosen und anderen Gegenständen angegriffen worden, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Obwohl sich die Patrouille daraufhin sofort zurückzog, seien sie weiter mit Flaschen, Steinen und Feuerwerk angegriffen worden. Daraufhin setzten die Polizistinnen und Polizisten Reizstoff ein und forderten Verstärkung an. Auch die beigezogenen Kolleginnen und Kollegen seien von der aufgebrachten Menge sofort angegriffen und massiv mit Wurfgegenständen beworfen worden.

Unter anderem seien Fahrräder von der Kornhausbrücke gegen Beamte und Fahrzeuge der Stadtpolizei geworfen. Um die aggressiven Gruppierungen, die weiterhin Flaschen, Steine und Feuerwerk gegen die Polizei warf, zurückzudrängen und zu zerstreuen, hätte wiederholt Reizstoff und Gummischrot eingesetzt werden müssen.

Ein Polizist wurde leicht verletzt. Ein Patrouillenfahrzeug ist durch Steinwürfe und andere Gegenstände beschädigt worden. Die Stadtpolizei hat ein Strafverfahren eröffnet.

Demoliertes Polizeiauto nach Einsatz beim Oberen Letten.

Demoliertes Polizeiauto nach Einsatz beim Oberen Letten.

Stadtpolizei Zürich
07:19

Brände trotz Feuerverbot

Im Kanton Wallis kam es am Samstagabend zu mehreren Bränden, wie die Polizei am Montag mitteilt. In der Nähe der Autobahneinfahrten der A9 bei Sion-Est waren mehrere pyrotechnische Gegenstände abgefeuert worden. Der Notruf ging um 22.20 Uhr ein, die Feuerwehr rückte sofort aus und brachte die Brände unter Kontrolle.

Währenddessen nahmen Beamte der Regionalpolizei mehrere Jugendliche und junge Erwachsene fest. Ein 22-jähriger Walliser trug mehrere pyrotechnische Gegenstände bei sich, von denen einige in der Schweiz verboten sind. Er wird nach Polizeiangaben bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Ein 21-Jähriger wird wegen fahrlässiger Brandstiftung und Missachtung des allgemeinen Feuerverbots angezeigt. Im Falle einer Verurteilung muss er auch die Kosten für den Feuerwehreinsatz tragen.

Die Einfahrten zur Autobahn wurden für die Dauer des Einsatzes geschlossen. Es wurden keine Personen verletzt.

An der Autobahn A9 bei Sion brannte es am Samstag.

An der Autobahn A9 bei Sion brannte es am Samstag.

Kantonspolizei Wallis

23:15

Feuerwehr- und Polizeieinsatz anlässlich einer 1.-August-Party in Zürich

Laut Berichten eines News-Scouts kam es in Zürich zu einem grossen Feuerwehr- und Polizeieinsatz.

Im Haus an der Kreuzung hat eine ausgelassene 1.-August-Party mit Rauchmaschine stattgefunden.

Im Haus an der Kreuzung hat eine ausgelassene 1.-August-Party mit Rauchmaschine stattgefunden.

20 Min/News-Scout

Die Menschen im Haus sollen ausgelassen auf der Dachterrasse des Gebäudes gefeiert haben, als plötzlich Rauch aus den Fenstern unterhalb der Dachterrasse gekommen sei. Kurz darauf soll die Feuerwehr und mehrere Polizeiautos vor dem Haus aufgefahren sein.

Die Partyveranstalter hätten im Verlauf des Abends Durchsagen mit dem Mikrofon gemacht. Sobald der Rauch aus den Fenstern ausgetreten sei, sollen sie die Gäste ebenfalls per Mikrofon dazu aufgefordert haben, das Gebäude zu verlassen.

Schutz & Rettung Zürich bestätigt gegenüber 20 Minuten einen Einsatz im Zusammenhang mit einer Party im Kreis 4. «Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Eine Person musste jedoch mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden», sagt Sprecher Marco Grendelmeier. Die Brandursache sei unklar und werde abgeklärt.

22:43

Jugendliche zünden in Basel Feuerwerk in der Menge

Auf Twitter zog die Kantonspolizei Basel am späten Sonntagabend Bilanz zur Bundesfeier.

Bis Mitternacht musste die Kantonspolizei Basel-Stadt mehrfach intervenieren bei Jugendlichen, die Feuerwerk in der Menge zündeten. Am oberen Rheinweg konnte eine Patrouille zwei mutmassliche Trickdiebe anhalten.

Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt sei bis Mitternacht fünf Mal wegen kleineren Buschbränden oder einem brennenden Abfalleimer ausgerückt. Diese Brände seien mutmasslich durch Feuerwerk ausgelöst worden. (Archivbild)

Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt sei bis Mitternacht fünf Mal wegen kleineren Buschbränden oder einem brennenden Abfalleimer ausgerückt. Diese Brände seien mutmasslich durch Feuerwerk ausgelöst worden. (Archivbild)

PantherMedia / Walter Egloff

Sanität hat insgesamt zwölf Patientinnen und Patienten versorgt

Die Sanität der Rettung Basel-Stadt hatte bis zum gleichen Zeitpunkt nur einen Einsatz im Zusammenhang mit der Bundesfeier am Rhein.

Eine junge Frau erlitt beim Brückenkopf der Mittleren Brücke im Kleinbasel einen Kreislaufkollaps und musste ins Spital gebracht werden. Die mobilen und stationären Samariterposten mussten insgesamt zwölf Patienten mit kleineren Blessuren versorgen.

Sonntag, 31.07.2022
17:54

Sprei­ten­ba­cher Bun­des­fei­er ohne Köppel

Wegen angedrohten Störaktionen und der Androhung von Gewalt findet die Bundesfeier nun ohne den eingeladenen Festredner Roger Köppel statt, wie die Gemeinde Spreitenbach im Kanton Aargau mitteilt. Aufgrund der Entwicklung der letzten Tage habe der Gemeinderat die Sicherheit sowohl für die Besucherinnen und Besucher wie auch für den Festredner gefährdet gesehen. Dieser Entscheid sei dem Gemeinderat nicht leicht gefallen und werde «ausserordentlich bedauert».

Der Gemeinderat Spreitenbach habe sich letztes Jahr bewusst für die Einladung von SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel als Festredner an der Bundesfeier entschieden. «Auch in Kenntnis, dass er als Person des öffentlichen Interesses stark im Fokus steht und dass er teilweise auch polarisiert», wie es weiter heisst.

Letzten Freitag sei nun aber bei der Gemeinde ein Schreiben mit konkreten Gewaltdrohungen eingegangen. Auch wenn dieses Schreiben anonym verfasst gewesen worden sei, habe die Situation neu beurteilt werden müssen. Zusammen mit Regional- und Kantonspolizei seien sämtliche Optionen eingehend analysiert und besprochen worden. So sei auch die Ausarbeitung eines umfassenden Sicherheitsdispositivs zur Diskussion gestanden. Dies, um den Schutz der Bevölkerung aber auch des Festredners zu gewährleisten. Aufgrund des offenen Platzes vor dem Gemeindehaus hätte aber der Gemeinderat den gewünschten Schutz trotz Massnahmen nicht erreichen können. Und ein Lokalitätswechsel sei für den Gemeinderat nicht in Frage gekommen.

Der Gemeinderat habe mit der Einladung von Roger Köppel das grosse Spektrum aller politischen Meinungen würdigen wollen. In Spreitenbach sei es Tradition, dass Festredner am Nationalfeiertag von unterschiedlichster Couleur eingeladen werden. Letztes Jahr war es SRF-«Arena»-Moderator Sandro Brotz und dieses Jahr hätte es Roger Köppel sein sollen.

Der Gemeinderat verurteilt in aller Form das Drohschreiben. Anonyme Schreiben seien «feige und stehen im totalen Widerspruch zu den Werten, die wir am Nationalfeiertag feiern». (job)

SVP-Nationalrat Roger Köppel.

SVP-Nationalrat Roger Köppel.

Tamedia AG

17:34

Alain Berset hält Rede

Bundesrat Alain Berset hält seine Rede an der Bundesfeier in Luzern. Berset legt in seiner Rede den Fokus auf das Gesundheitssystem. Der Gesundheitsminister ruft im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu Pragmatismus auf und warnt vor Verschwörungstheorien. Ebenfalls sei es wichtig, dass die Altersvorsorge gesichert sein müsse. Es dürfe im Gesundheitswesen keine Zweiklassengesellschaft geben, so Berset. Er schliesst seine Rede mit «Vive la Suisse, vive Lucerne!» ab.

Alain Berset bei seiner Rede in Luzern.

Alain Berset bei seiner Rede in Luzern.

20min/Matthias Spicher
16:09

Bundesfeier in Luzern hat begonnen

Mit Alphornbläsern und Fahnenschwingern wird in Luzern bereits heute der 1. August gefeiert. Um 19.30 Uhr wird Bundesrat Alain Berset eine Rede halten.

Fahnenschwinger und Alphornbläser vor dem KKL in Luzern.

Fahnenschwinger und Alphornbläser vor dem KKL in Luzern.

20min/Matthias Spicher

Schweizerfahne am Säntis ist ausgerollt

Die Schweizerfahne, die jeweils zum Bundesfeiertag am Säntis ausgerollt wird, ist 80 mal 80 Meter gross und rund 700 Kilogramm schwer. Seit Sonntag kann die weltgrösste Schweizerfahne wieder bestaunt werden. Der Säntis ist mit 2501,9 Meter der höchste Berg im Alpstein.

Feuerwerksverbot

In der Schweiz ist es weiterhin zu trocken. Mehrere Kantone haben deshalb ein absolutes Feuerverbot verhängt. In vielen Kantonen gilt auch ein Feuerwerksverbot. Hier findest du alle Regeln im Überblick.

In weiten Teilen der Schweiz herrscht aktuell mässige bis hohe Waldbrandgefahr.

In weiten Teilen der Schweiz herrscht aktuell mässige bis hohe Waldbrandgefahr.

BAFU/Waldbrandgefahr.ch

Störaktion geplant

Bundespräsident Ignazio Cassis wird am 1. August in Grenchen eine Rede halten. Im Vorfeld rufen Personen auf Telegram zu einer Störaktion auf (20 Minuten berichtete). Die Kantonspolizei Solothurn teilte auf Anfrage von 20 Minuten mit, dass sie betreffend der geplanten Störaktion in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden des Bundes steht.

Am 1. August will Bundespräsident Cassis in Grenchen SO eine Rede halten.

Am 1. August will Bundespräsident Cassis in Grenchen SO eine Rede halten.

20min/Simon Glauser

Bundesratsreden

Am Nationalfeiertag stehen schweizweit Bundesratsreden an. Bereits am 31. Juli halten einzelne Bundesräte und Bundesrätinnen ihre Festtagsreden. So wird Alain Berset am Sonntag in Luzern eine Ansprache halten. Ebenso hält Simonetta Sommaruga am selben Tag in Saas-Balen VS eine Rede.

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