Ioniq 5: Der neue Stromer von Hyundai kann andere Autos aufladen
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Ioniq 5Der neue Stromer von Hyundai kann andere Autos aufladen

Mit dem Ioniq 5 gibt Hyundais gleichnamige Tochtermarke ihr Debüt – und überrascht mit coolen Details.

von
Thomas Geiger

Auf ihrem schnellen Weg aus der zweiten Reihe steigern die Koreaner jetzt noch einmal das Tempo. Denn wenn Hyundai im Sommer den Ioniq 5 an den Start bringt, markiert der Crossover nicht nur eine Design-Revolution, sondern auch das Debüt der elektrischen Submarke Ioniq. Dabei beweisen die Koreaner Gemeinsinn: Als erstes Elektroauto verfügt der Fünftürer über bidirektionale Ladefähigkeit (Vehicle-to-Load, V2L). Damit können beliebige elektrische Geräte wie E-Bikes, E-Scooter oder Notebooks mit bis zu 230-Volt-Wechselstrom geladen werden. Der Ioniq 5 wird damit zur Ladestation auf Rädern und kann sogar anderen Akku-Autos eine Stromspende geben.

Aufgebaut ist der Crossover auf der neuen modularen Elektro-Architektur (E-GMP) von Hyundai – eine schlagfertige Antwort auf den E-Antriebs-Baukasten MEB von VW und die vielen Autos, die der Wolfsburger Konzern darauf bauen will. Doch Hyundai ist damit bereits einen Schritt weiter und setzt wie sonst nur der Porsche Taycan und Audi e-tron GT auf 800-Volt-Technik: Damit ist der Akku des Ioniq 5 an der 350-kW-Säule in 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen und zieht somit in fünf Minuten den Strom für 100 Kilometer.

Sieht aus wie eine Studie, ist aber schon bald zu kaufen: Der Ioniq 5 ist das Debüt der gleichnamigen Hyundai-Tochter. 

Sieht aus wie eine Studie, ist aber schon bald zu kaufen: Der Ioniq 5 ist das Debüt der gleichnamigen Hyundai-Tochter.

Hyundai
Auf eine Fahrzeuglänge von 4,6 Metern kommen 3 Meter Radstand – das schafft viel Platz im Innern.

Auf eine Fahrzeuglänge von 4,6 Metern kommen 3 Meter Radstand – das schafft viel Platz im Innern.

Hyundai
Das Cockpit mit zwei grossen Bildschirmen ist luftig und futuristisch.

Das Cockpit mit zwei grossen Bildschirmen ist luftig und futuristisch.

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Vom Start weg bietet Hyundai den Ioniq 5 in mehreren Konfigurationen mit einem oder zwei Elektromotoren für Heck- oder Allradantrieb sowie zwei Batteriegrössen mit 58 kWh oder 72,6 kWh an. Auf Wunsch gibts dazu ein Solardach, das bei gutem Wetter den Strom für bis zu 2000 Kilometer pro Jahr beisteuern kann. Die stärkste Variante hat eine Systemleistung von 225 kW (306 PS), die maximale Reichweite gibt der Hersteller mit rund 480 Kilometern an.

Mutiges Design

Doch man muss dem Ioniq 5 nicht erst unters Blech schauen, um ihn als besonderes Auto zu erkennen. Viel mutiger als VW bei ihren ID-Modellen haben die Koreaner für ihren ersten dezidierten Stromer eine besonders cleane und coole Designsprache entwickelt – selbst ein Tesla Model 3 sieht dagegen alt aus. Auch innen geht Hyundai weiter als die meisten Konkurrenten: Die Koreaner kitzeln aus 4,64 Metern Gesamtlänge einen Radstand von drei Metern – das schafft viel Platz für die Insassen.

Dass die Entwickler und Entwicklerinnen mehr Freiheiten bei der Materialauswahl haben und mit veganem Leder und recycelten Kunststoffen experimentieren dürfen, überrascht nicht. Dass ein Serienauto mit topfebenem Boden, einer Bildschirmwand wie im Wohnzimmer und sogar mit Liegesitzen mit ausklappbarer Beinauflage daherkommt, hingegen schon – sowas gab es bisher nur in Studien.

Was hältst du vom Ioniq 5? Gefällt dir das Design? Und was sagst du zur Technologie?

Deine Meinung

116 Kommentare
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nopee

24.02.2021, 22:54

Nie ,aber nie wieder einE-Auto!

übelkeit

24.02.2021, 22:53

Uff,schon wieder E-schrott und dauerspam der bezahlten E-Propagandeure am laufmeter

Bye Bye V8

24.02.2021, 21:54

Euronorm 7 kommt !!! 😮😬 Kein normaler Mensch kauft noch ein Verbrennerli. 🔥