31.05.2018 05:52

Smartphones und Kaffee

Der neue Swisscom-Shop im Schnell-Check

Der Telecom-Konzern will mit einem neuen Erlebnis-Shop die Kunden zurück in die Geschäfte holen. 20 Minuten hat sich umgesehen.

von
Dominic Benz

Die Swisscom hat in der Basler Innenstadt ein neues Ladenkonzept enthüllt. Im «House of Swisscom» sollen sich die Kunden wohlfühlen – und neben Abos, Smartphones auch Kafi und Snacks konsumieren. 20 Minuten sagt, ob sich der Besuch lohnt.

• Style und Design

Der neue Shop ist chic. Sowohl der Boden als auch die Tische sind aus gemütlichem Holz. Die Wände hinter der Kafi-Theke und in der Reparatur-Werkstatt sind aus rotbraunen Backsteinen. Die Decke zieren Spots, modische Hänge-Lampen und Leitungsrohre im satten Schwarz. Der ganze Laden ist eine Mischung aus Fabrikhalle, Apple-Store und einem gewöhnlichen Swisscom-Laden. Hier will der Telecom-Konzern mit Urban Chic den stil-bewussten Kunden anlocken.

• Wohlfühl-Atmosphäre

Der Raum ist gross, luftig und doch gemütlich. Wer etwa einen Muntermacher braucht, der verköstigt sich im Bistro. Das macht das anstrengende Suchen nach dem passenden Handy sicher einfacher. Mit der Lounge kommt ein zusätzlicher Entspannungsbereich hinzu. Das bisherige Ladenkonzept wird hier mit solchen Wohlfühloasen aufgelockert. Für Technik-Muffel ist das sicher ein Pluspunkt.

• Erlebnis-Welten

Mit dem neuen Laden will die Swisscom die Kunden zurück in den stationären Laden holen. Sie sollen ihre Smartphones nicht nur online bestellen, sondern im Laden in den Händen halten und ausprobieren. «Die Kunden sollen etwas erleben können», sagt Helia Burgunder, Leitern der Swisscom-Shops. Das Erlebnis-Gefühl sollen vor allem das Bistro, die Reparatur-Ecke oder die Beratungs-Tische bieten. So sieht denn der Laden wie eine Ansammlung verschiedener Themen-Welten aus, die es zu entdecken gilt.

• Das Bistro

An der sogenannten «Koffi»-Bar servieren Baristas Kaffee. Schaut man nur in Richtung Theke, könnte man wirklich meinen, man sitzt in einem Szene-Kafi: Die Baristas tragen eine Schürze, der Kafi hat das obligate Schäumchen und in der Auslage liegen frische Backwaren. Gratis gibt es hier aber nichts: Auch Kunden, die sich beraten lassen oder was kaufen, müssen für den Kafi bezahlen.

• Repair-Center

Kunden können ihr defektes Handy in den Laden bringen. Dieses wird in der Reparatur-Ecke vor den Augen der Kunden repariert. Service-Mitarbeiter in Spezialkleidung setzen neue Displays ein, schrauben Gehäuse auseinander oder messen die Spannung am Akku. Endlich sieht man mal, wie so ein Smartphone von innen aussieht.

• Lounge

In der Lounge sollen sich die Kunden entspannen und sich beraten lassen. Das ist sicher gemütlicher als im Stehen. Doch die Lounge ist nicht mehr als eine Sitzecke mit einem Couchtisch. So sieht auch das Wartezimmer beim Schönheitschirurgen aus.

• Fazit

Der grosse Wow-Effekt bleibt aus. Es gibt schon viele andere Geschäfte, welche die Kunden mit Kafi-Plausch und Lounges weg vom Computer in die Realität holen wollen. Die grosse Neuheit ist auf den ersten Blick das Repair-Center. Dort tun sich einem unbekannte Welten auf. Ansonsten ist der Laden ein Mischung aus einem herkömmlichen Swisscom-Shop und einem Bistro.

Wie es im Laden aussieht, sehen Sie im Video oben.

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