Swiss Life Arena: Perfekte Einweihung – neuer ZSC-Löwenkäfig ist laut, modern und «de Hammer»

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Swiss Life ArenaPerfekte Einweihung – neuer ZSC-Löwenkäfig ist laut, modern und «de Hammer»

Endlich, nach so langer Zeit, konnten die ZSC Lions ihr eigenes Stadion einweihen. Die Stimmung in der Swiss Life Arena in Altstetten war hervorragend. 

von
Adrian Hunziker
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Das neue ZSC-Stadion, die Swiss Life Arena, war am Dienstagabend bei der Premiere ausverkauft. 

Das neue ZSC-Stadion, die Swiss Life Arena, war am Dienstagabend bei der Premiere ausverkauft. 

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Nach acht Minuten und 23 Sekunden jubelten die Heimfans ein erstes Mal, der ZSC führte 1:0. 

Nach acht Minuten und 23 Sekunden jubelten die Heimfans ein erstes Mal, der ZSC führte 1:0. 

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Denis Hollenstein war der Premieren-Torschütze. 

Denis Hollenstein war der Premieren-Torschütze. 

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Darum gehts

Nach acht Minuten und 23 Sekunden, da passierte das, was jeder ZSC-Fan so lange herbeisehnte: Das eigene Stadion wurde zum Hexenkessel und schien zu bersten. Das, weil die ZSC Lions in der nigelnagelneuen Arena beim Premieren-Heimspiel ihr erstes Tor erzielten, der gebürtige Zürcher Denis Hollenstein zeichnete sich im Powerplay verantwortlich, der ZSC führte erstmals zuhause in dieser Saison. «Es ist einfach unglaublich, mir fehlen die Worte», sagte Hollenstein sichtlich geflasht nach dem Spiel.

Eigentlich wollten die Lions doch nur endlich ihren eigenen Eis-Käfig, nach 72 Jahren im geteilten Hallenstadion. Nun haben sie diesen und damit zusätzlich ein Bijou erhalten, die Swiss Life Arena. 12’000 Zuschauer finden Platz – natürlich war sie am Dienstag ausverkauft – dank der steilen Tribünen entsteht eine Kesselwirkung, damit die Hütte auch so richtig kocht – und das tat sie am Dienstagabend mehrfach, die Stimmung war hervorragend. Laut war es aber auch wegen der steten Musikbeschallung, die in dieser kompakten Arena so richtig hallt und lärmt. 

Grösster Video-Würfel Europas

Noch vor Spielbeginn zelebrierten die ZSC Lions gemeinsam mit den Fans die neun Schweizer Meistertitel, dafür waren einige Club-Legenden ins Stadion gekommen. Darunter auch Mathias Seger und Ari Sulander, deren Fahnen unters Stadiondach gehievt wurden und deren Trikotnummern damit nicht mehr vergeben werden – Gänsehaut-Feeling. 

«Mir sind dihei», heisst der Slogan der Zürcher. «Huere geil», «de Hammer» oder «sensationell» betitelten die anwesenden Fans die neue Arena. Und dann schwebt da über dem Eis noch der riesige Video-Würfel, der grösste Europas mit 420 Quadratmetern Gesamtfläche. 207 Millionen Franken hat das Stadion gekostet, keine Mühen wurden gescheut. 

Auch ein NHL-Scout fand den Weg in die Swiss Life Arena, Arizona Coyotes stand auf dem Medien-Platz angeschrieben. Und ihm musste gefallen, was er sah. Die Lions überzeugten bei ihrer Premiere zwar nicht restlos, besiegten Fribourg-Gottéron aber dennoch mit 2:1.  

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