Doppelter Fabi: «Der ÖV hat meinen Namen geklaut»
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Doppelter Fabi«Der ÖV hat meinen Namen geklaut»

Fabi ist nicht nur eine Abstimmungsvorlage, sondern auch Fabrizio D'Agostinis Spitzname. Das machen sich die Fabi-Befürworter zunutze.

von
cbe
Leserreporter Fabrizio D'Agostini ärgerte sich, dass die Bahnvorlage vom 9. Februar seinen Spitznamen missbraucht. Jetzt hängt ein personalisiertes Plakat vor seinem Fenster

Leserreporter Fabrizio D'Agostini ärgerte sich, dass die Bahnvorlage vom 9. Februar seinen Spitznamen missbraucht. Jetzt hängt ein personalisiertes Plakat vor seinem Fenster

Die Abstimmung über die Bahnausbauvorlage Fabi am 9. Februar steht im Schatten der Masseneinwanderungs-Initiative. Das Milliardenpaket zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur bewegt die Gemüter nur wenig: Zwar wollen laut der letzten SRG-Umfrage 56 Prozent der Urnengänger der Vorlage zustimmen. Doch von allen drei Vorlagen ist die Meinungsbildung bei Fabi am wenigsten fortgeschritten.

Leserreporter Fabrizio D'Agostini hingegen hat sich schon intensiv mit der Fabi-Vorlage befasst. Vor allem aus persönlichem Antrieb: Fabrizio – Spitzname Fabi – war darüber verärgert, «dass der öffentliche Verkehr einfach so meinen Namen geklaut hat».

In seinem Freundeskreis wurde er deswegen gefoppt: «Meine Freunde haben mir Bilder geschickt, auf denen sie mit Grimassen neben Fabi-Plakaten posiert haben.»

Er habe dann einem Freund, der bei den SBB arbeitet, gesagt, als Schadenersatz wolle er ein Plakat zur Erinnerung. Sein Kollege habe das Anliegen offenbar weitergeleitet: Nach ein paar Wochen habe sich der Fabi-Kampagnenleiter per Telefon gemeldet und scherzhaft gesagt, D'Agostini habe den Namen der Vorlage gestohlen. Darauf habe er geantwortet, das Gegenteil sei der Fall.

Die Fabi-Kampagnenleitung zeigte noch mehr Humor. Sie schickte D'Agostino kurz darauf eine extra hergestellte, personalisierte Blache. Die hängt jetzt vor D'Agostinos Fenster. «Hier wohnt Fabi. Er ist für FABI», steht darauf.

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