Natalie Portman: «Der Oscar hat mich nicht verändert»

Aktualisiert

Natalie Portman«Der Oscar hat mich nicht verändert»

20 Minuten traf Natalie Portman an der Weltpremiere des neuen «Thor»-Films und erfuhr, warum die Oscar-Preisträgerin bei dem Action-Abenteuer unbedingt dabei sein wollte.

von
Raya Abirached

Der Trailer zum zweiten Teil von «Thor». (Quelle: Youtube.com/Moviepilot Trailer)

Natalie Portman, wieso wollten Sie eigentlich bei «Thor» mitspielen?

Ich fand diese Kombination aus nordischer Mythologie, Marvel-Actionfilm und Kenneth Branagh so schräg, dass ich einfach zusagen musste.

Und was hat Sie am zweiten Teil gereizt?

Er ist so lustig. Zudem spielen Chris Hemsworth und Tom Hiddleston mit. Besser geht's nicht!

Sie wählen Ihre Rollen also aufgrund der Co-Stars aus?

Nein, meine Emotionen in diesem Moment sind massgebend. Manchmal ist der Spass an der Sache ausschlaggebend, manchmal die Story oder die Rolle oder der Regisseur. Mit jeder dieser Entscheidungen drücke ich etwas aus: Einmal meine witzige Seite, ein anderes Mal etwas Düsteres.

Im Film tragen Sie eine Rüstung. Überwiegt Scham- oder Machtgefühl?

Chris hatte zu kämpfen, da sein Kostüm unbequem war. Meines dagegen fühlte sich toll an. Die Kostüme wurden allgemein besser – wir konnten jetzt leichter zu Toilette gehen. Bei den früheren Versionen brauchten wir bis zu einer Stunde, um sie an- und auszuziehen. Aber wenn man muss, muss man nun mal (lacht).

Im Vergleich zum ersten Teil sind Sie nun Oscar-Gewinnerin. Spüren Sie die Auswirkungen?

Wir alle haben nach dem ersten Film unsere Erfahrungen gemacht. Wir sind vielleicht noch grössere Filmstars geworden, aber der Oscar hat mich nicht verändert.

Wo bewahren Sie ihn denn auf?

Im Keller. Der Preis ist eine grosse Ehre, trotzdem geht man nach der Verleihung wieder nach Hause und dort sind die wichtigen Dinge: Freunde, Familie, Gesundheit. Das ändert sich zum Glück nie!

Deine Meinung