Aktualisiert 13.08.2009 11:23

UFC 101«Der peinlichste Knock-out»

Anderson Silva schickte beim UFC 101 Forrest Griffin schon in der ersten Runde auf die Bretter. Doch der Schlag, welcher zum K.o. führte, sah gar nicht so dramatisch aus – und die Reaktion des Verlierers machte ihn zum Gespött.

von
fox

Der Brasilianer Anderson Silva dominierte den Kampf von Anfang an. Schon nach wenigen Augenblicken schickte er seinen amerikanischen Gegner erstmals auf die Bretter. Dann nach 3:23 Minuten erfolgte der definitive Sieg. Lässig tänzelte Silva, «The Spider», vor seinem Gegner, wich zwei Schlägen aus und konterte dann im Rückwärtsgehen. Der Schlag – welcher nicht so dramatisch aussah – reichte, um Griffin zu besiegen. Der Amerikaner ging zu Boden und gab auf.

Nachdem die TV-Kommentatoren den K.o. als «peinlichsten, den sie je gesehen hatten» und kaum glauben konnten, was sie sahen, lieferte Griffin gleich noch eine Peinlichkeit. Er verliess den Käfig schnurstracks Richtung Kabine. Damit verweigerte er nicht nur das Handshake nach dem Kampf, sondern blieb auch der Pressekonferenz fern.

Gegner verhöhnt Griffin

Wie der «Telegraph» berichtete, soll dies einen einfachen Grund haben: Griffin sei sofort im Spital untersucht worden, weil sein Kiefer verschoben wurde und er auf einem Ohr nichts mehr hörte. An dieser Version kommen allerdings bei vielen Fans Zweifel auf.

Und auch unter Gegnern wird Griffin in diesen Tagen zum Gespött. Rampage Jackson greift den Amerikaner beispielsweise über Twitter verbal hart an. «Es tut mir so leid für Forrest. Ich will keinen Rematch mehr gegen ihn. So ein Verlierer!», kommentierte Jackson. Doch schon eine Stunde später kroch er zurück. Es sei nur ein Witz gewesen, liess Jackson seine Fans wissen.

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