Aktualisiert 09.08.2011 12:17

IBM feiertDer «persönliche Rechner» wird 30

1981 brach die Ära des IBM-PCs an. Nur ein Jahr später erklärte die «Time» den Personal Computer zum «Man of the Year». Eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert: Noch immer wächst der PC-Absatz.

von
owi/dapd
PC-Mitentwickler David Bradley und der Original-IBM-PC. Bradley erfand die bekannte Control-Alt-Delete-Funktion.

PC-Mitentwickler David Bradley und der Original-IBM-PC. Bradley erfand die bekannte Control-Alt-Delete-Funktion.

Vor genau 30 Jahren begann der Siegeszug des PCs, des «Persönlichen Computers», so wie er heute den Alltag von Millionen Menschen prägt und teilweise beherrscht. Am 12. August 1981 brachte der Computerkonzern IBM den IBM 5150 auf den Markt. Der Personal Computer war der kleinste und mit einem Preis von 1565 Dollar auch der bis dahin billigste Computer von IBM. Er entwickelte sich zu einem derartigen Erfolg, dass das US-Magazin «Time» den «Personal Computer» nur ein Jahr später zum «Man of the Year» 1982 erklärte.

«IBM kompatibel»

Der PC wurde zur Grundlage eines ganzen Industriezweigs. «IBM kompatibel» wurde zum Standard für Rechner, Software und Zubehör. Wer in den 80er- und 90er-Jahren einen Computer kaufte (und sich nicht für einen Mac von Apple entschied), achtete tunlichst darauf, dass er «IBM kompatibel» war.

Auch heute noch wächst der Absatz von PCs, wie der deutsche Branchenverband Bitkom mitteilte. Weltweit werden dieses Jahr wohl 406 Millionen PCs verkauft. Seinen Aufstieg verdankt der PC auch der Tatsache, dass IBM es anderen Herstellern erlaubte, die grundlegende Architektur ohne Lizenzabgaben nachzubauen.

«Wintel» Duopol

Der IBM 5150 war zudem so schnell entwickelt worden, dass das Betriebssystem von einem noch jungen Unternehmen namens Microsoft gekauft wurde, der Prozessor kam von Intel. Damit begann die «Wintel»-Vorherrschaft im Computermarkt. Auch heute noch wird ein Grossteil der PCs mit einem Betriebssystem von Microsoft und einem Prozessor von Intel ausgeliefert.

Intel hält einen Anteil von 40 Prozent am Betriebsgewinn der PC-Industrie, Microsoft 34 Prozent. Apple, HP und Dell kommen auf Anteile von acht, fünf und vier Prozent.

IBM-Werbung für den PC mit Charlie Chaplin

(Quelle: YouTube/elithecat)

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