Eren Derdiyok: «Der Platz war tief und es ging in die Beine»
Aktualisiert

Eren Derdiyok«Der Platz war tief und es ging in die Beine»

Die Schweizer Nati hat vor dem Mittag wie geplant in Freienbach trainiert. Über dem Sportplatz «Chrummen» herrschte teilweise zwar Schneefall - der Platz war aber von der weissen Pracht befreit, die am Dienstag ein Training noch verunmöglichte.

von
Herbie Egli
Freienbach

Als die Eidgenossen am Dienstag ins Naticamp in Feusisberg einrückten, erreichte sie die Hiobsbotschaft, dass der Trainingsplatz schneebedeckt ist und sie in den Zürcher Letzigrund ausweichen müssen. Das ist aber Schnee von gestern - am Mittwoch fand eine Einheit statt. Die Platzwarte vom Sportplatz «Chrummen» in Freienbach mussten dafür nicht einmal gross eingreifen.

«Mussten keine Sonderschicht einlegen»

Der Platz sah am Mittwoch ziemlich gut aus. Keine grossen Löcher, kein Sumpf - fast optimale Bedingungen zum trainieren. «Die rund zehn Zentimeter dicke Schneedecke war am Dienstag gegen 17 Uhr weggeschmolzen», sagt Platzwart Charly von Euw zu 20 Minuten Online. «Am Montag haben wir den Platz noch gewalzt, aber wir mussten keine Sonderschicht einlegen.»

Die teils hellen Flecken auf dem Platz stammen zwar vom Wetter her, haben aber nichts mit der jüngsten Pracht von Frau Holle zu tun. «Diese Stellen sind Zeugen vom langen Winter», betont Charly von Euw. «Wenn es wieder wärmer wird, wächst das Gras automatisch nach.»

«Platz war tief»

Die Spieler der Nationalmannschaft hatten mit den Platzverhältnissen keine grossen Probleme. «Der Platz war zwar tief und das geht in die Beine», so Eren Derdiyok gegenüber 20 Minuten Online. «Es ging aber und wir können ja nichts ändern.» Das Abschlusstraining in der Schweiz trägt die Nati am Abend aber wieder im Zürcher Letzigrund aus. Am Donnerstagmorgen fliegen die Eidgenossen dann nach Moldawien.

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