Aktualisiert 06.04.2017 06:17

Flums SG

«Der Pöstler pinkelte in meinen Garten»

Auch Pöstler müssen mal. Das wurde einem Hausbesitzer aus Flums SG gewahr, als er beobachtete, wie der Briefträger die Notdurft in seinem Garten verrichtete.

von
air
Ein Pöstler bei seiner täglichen Arbeit, dem Verteilen der Post. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ein Pöstler bei seiner täglichen Arbeit, dem Verteilen der Post. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Keystone/Christian Beutler

Tatort Flums: G. beobachtet Anfang Woche aus seinem Fenster, wie ein Pöstler um sein Haus läuft und sich dahinter erleichtert. «Dort stand auch ein Töff, der Spritzer abbekam und wir haben dort auch Kabel am Boden, die vielleicht mal wieder jemand anfassen wird», sagt G. gegenüber FM1 Today.

Der Hausbesitzer hat kurzerhand bei der Post angerufen. «Es dauerte keine halbe Stunde, bis der Briefträger zurück kam und sich entschuldigte», so G. Er wohne ja schon etwas ländlich, daher hätte er Verständnis gehabt, wenn der Pöstler in einen Busch gepinkelt hätte. «Er hätte auch mein Klo benutzen dürfen», fügt G. an.

Bei Familie entschuldigt

Für G. ist die Sache mit der Entschuldigung erledigt. Auch bei der Post hakt man die Sache ab. Sie schreibt den Pöstlern auch nicht vor, wie sie sich in einem solchen Fall zu verhalten haben. «Diesbezügliche Weisungen sind für unsere Pöstler nicht nötig, da ist gesunder Menschenverstand und der übliche Anstand gefragt.», so Oliver Flüeler, Mediensprecher der Post. Die Pöstler würden ihre Tour kennen und sollen sich rechtzeitig nach öffentlichen WCs oder Restaurants umsehen. «Der Pöstler hat eingesehen, dass er einen dummen, unnötigen und nicht nachvollziehbaren Fehler gemacht hat und hat sich bei der Familie entsprechend entschuldigt.»

Fehler gefunden?Jetzt melden.